Arbeitslosigkeit in Duisburg sinkt leicht
Veröffentlicht: Freitag, 29.08.2025 11:51
Die Arbeitslosenzahlen in Duisburg sind im August gesunken.

In Duisburg sind im August 34.782 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 183 Personen weniger als im Vormonat. Trotz verhaltener Stellenausschreibungen zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin aufnahmefähig, besonders für gut ausgebildete Fachkräfte.
Arbeitslosenquote bleibt bei 13,4 Prozent
Die Arbeitslosenquote in Duisburg liegt aktuell bei 13,4 Prozent und damit 0,1 Prozent unter dem Juli-Wert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit jedoch um 1.657 Personen gestiegen.
Unternehmen melden weiterhin freie Stellen
Trotz der angespannten Lage suchen Duisburger Unternehmen aktiv nach neuen Mitarbeitern. Im August meldeten sie 749 neue Stellen - 135 mehr als im Vormonat. Insgesamt stehen 3.503 freie Arbeitsplätze zur Verfügung. Besonders gefragt sind Fachkräfte in wirtschaftlichen Dienstleistungen, im Baugewerbe, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch die öffentliche Verwaltung und technische Dienstleistungen bieten zahlreiche Chancen.
Ausbildungsmarkt zeigt positive Entwicklung
Der Ausbildungsmarkt in Duisburg entwickelt sich erfreulich: 3.354 junge Menschen haben sich als Bewerber für eine Ausbildung oder ein duales Studium registriert. Das sind 271 Personen mehr als im Vorjahr. Die regionalen Unternehmen reagieren auf den Bedarf und haben 2.946 Ausbildungsplätze gemeldet. Das entspricht einem deutlichen Plus von 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rein rechnerisch kommen damit 116 Bewerber auf 100 Stellen.
Freie Ausbildungsplätze in verschiedenen Branchen
Aktuell sind noch 558 Ausbildungs- und Studienplätze frei. Besonders gute Chancen haben Interessierte als Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer, in der Lagerlogistik oder als zahnmedizinische Fachangestellte. Marcus Zimmermann, Chef der Arbeitsagentur Duisburg, warnt vor dem kommenden Fachkräftemangel: "Durch die Rückkehr zu G9 wird es einen Abiturjahrgang weniger geben. Unternehmen, die jetzt in Ausbildung investieren, sichern sich frühzeitig qualifiziertes Personal."