Radio Duisburg Spar-Tipps

Steigende Energie- und Lebenshaltungskosten sorgen für harte Zeiten für Verbraucher. Es gibt aber viele Tricks, mit denen man im Alltag Geld sparen kann. Wir haben die besten Tipps für euch gesammelt.

© Indy_Looker - stock.adobe.com

Egal ob Gas, Strom oder Wocheneinkauf: die Lebenshaltungskosten werden immer höher. Und richtig problematisch wird es jetzt wohl im Herbst und Winter, wenn man sich eher drinnen aufhält und heizen muss. Aber an vielen Ecken kann mit kleinen Tricks eine Menge an Energie und damit auch an Geld eingespart werden. Zum Beispiel im Haushalt, beim Einkauf oder mit der Hilfe von nützlichen Apps für das Smartphone.

Sparen mit Apps

© lev dolgachov - fotolia
© lev dolgachov - fotolia

TooGoodToGo-App

Mit der App "TooGoodToGo" kann man sich anzeigen lassen, wo Geschäfte und Restaurants in der Umgebung Lebensmittel zum kleinen Preis anbieten, die über den Tag nicht verkauft werden konnten. Statt sie wegzuwerfen, werden diese in "Magic Bags" zusammengepackt und für Selbstabholer angeboten. Preislich in einem Rahmen von 3 bis 5 Euro, kann man so frische Lebensmittel kaufen, sparen und auch etwas für die Umwelt tun. Hier die Links zur App bei Google Play und im Apple App Store.

Haushaltsbuch-App

Wer den Überblick über seine Ausgaben behalten will, schreibt sie sich am besten auf. Wer da keine Lust auf ein Notizbuch oder Zettelwirtschaft hat, kann auf sein Smartphone zurückgreifen. Die App "monefy" funktioniert wie ein Haushaltsbuch und stellt dem Benutzer mit Hilfe von Diagrammen dar, wieviel Geld für was ausgegeben wurde und berechnet automatisch wieviel noch für den Rest des Monats übrig ist. Das hilft auch dabei, zukünftig an gewissen Stellen zu sparen. Hier die Links zur App bei Google Play und im Apple App Store.

Sparen im Haushalt

© opka - Fotolia
© opka - Fotolia

LED statt Glühbirne

Eine normale Glühbirne nutzt nur 5 Prozent ihrer Energie für die Erzeugung von Licht. Die restlichen 95 Prozent verpuffen ungenutzt als erzeugte Wärme. Wer der guten alten Glühbirne abschwört und konsequent auf LED-Beleuchtung umrüstet, kann seinen Energiebedarf um bis zu 90 Prozent senken und jährlich bis zu 200 Euro sparen. Dazu sind LED-Lampen deutlich langlebiger als normale Glühbirnen.

Standby-Modus vermeiden

Ob Fernseher, Monitor, Spielekonsole oder Blu-Ray-Player: viele Geräte im Haushalt schalten beim Ausschalten in den Standby-Modus und verbrauchen so weiterhin Strom. Das läppert sich: durch Geräte, die zwar nicht immer aktiv genutzt aber dennoch nicht vollständig ausgeschaltet sind, werden schnell mal über 100 Euro mehr im Jahr fällig. Abhilfe schafft da zum Beispiel eine Schalter-Steckdose, oder konsequent den Stecker der entsprechenden Geräten nach der Nutzung zu ziehen!

Energiesparend waschen

Beim Waschen von Kleidungsstücken können direkt mehrere Dinge beachtet werden, um Ressourcen zu sparen. So brauchen die meisten Kleidungsstücke keine Vorbehandlung in Form einer Vorwäsche. Das Waschhauptprogramm eurer Waschmaschine ist so effektiv, dass alle Kleidungsstücke blitzsauber werden. Das gilt auch für die Wahl der Waschtemperatur. Dreiviertel der Energie, die eine Waschmaschine aufwendet, werden zum Erhitzen des Wassers benötigt. Wer Sorgen um die Hygiene seiner Wäsche hat, kann zu jedem Waschgang etwas Hygienespüler aus dem Drogeriemarkt hinzugeben, das macht in den meisten Fällen den 60 Grad Waschgang überflüssig. Zusätzlich verfügen die meisten neueren Waschmaschinen über einen integrierten Warmwasser-Anschluss. So muss die Maschine das Wasser nicht selbst erhitzen.

Wäsche effizient trocknen

Wer einen Wäschetrockner besitzt, sollte sich zweimal überlegen, ob dieser wirklich dringend benötigt wird. Über 150 Euro kostet es jährlich, seine frisch gewaschene Wäsche mit warmer Luft zu trocknen. Die Wäscheleine oder der Wäscheständer stellen hier eine deutlich kostengünstigere Variante dar. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass das Trocknen von nasser Wäsche im besten Falle nicht in den eigenen vier Wänden stattfindet, sondern im Waschkeller, Trockenboden oder Balkon. Da gerade im Herbst und Winter Fenster und Türen der Wohnräume geschlossen sind und die Feuchtigkeit der gewaschenen Wäsche nicht abziehen kann, könnte sich Schimmel bilden.

Optimale Nutzung von Kühlschrank und Gefriertruhe

Für den Kühlschrank, wie auch für die Tiefkühlung gilt: regelmäßig abtauen. Durch häufiges Öffnen bildet sich Kondenswasser, das gefriert und dafür sorgt, dass die Geräte an Effizienz einbüßen und mehr Strom verbrauchen. Schon eine dünne Eisschicht kann einen Mehrverbrauch von bis zu 30 Prozent bedeuten. Zusätzlich kann man mit einem einfachen Trick überprüfen, ob die Dichtungen von Kühl- und Gefrierschrank noch ihren Job zuverlässig machen: Einfach eine Taschenlampe in das Gerät legen und die Tür schließen. Dringt Licht durch die geschlossenen Türen, sollten die Dichtungen ausgetauscht werden. Weiterhin sollte in Erwägung gezogen werden, alte Geräte zu ersetzen. Neuere Kühl- und Gefrierschränke sind deutlich energieeffizienter und stromsparender.

Wasserkocher richtig befüllen

Ob für die Tasse Tee oder die Wärmflasche: In den meisten Fällen wird mehr Wasser im Wasserkocher erhitzt als benötigt wird. Auf ein Jahr gerechnet, wirkt sich das durchaus auf die Stromrechnung aus. Dabei ist es wirklich einfach, hier Energie einzusparen. Einfach mit einer Tasse immer genau die Menge einfüllen, die auch wirklich benötigt wird und so bis zu 10 Euro im Jahr sparen!

Laptop statt PC

Ein Laptop ist deutlich energieeffizienter als ein Standcomputer. Während dieser noch einen externen Monitor, eine Tastatur, Maus und Soundboxen benötigt und sich dies auf den Stromverbrauch des Geräts auswirkt, sind diese Bestandteile bereits im Laptop integriert und verbrauchen insgesamt weniger Strom.

skyline