
Für Autofahrer in Duisburg wird es ab Mitte April deutlich komplizierter. Der OB-Karl-Lehr-Brückenzug, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Ruhrort und der Innenstadt, wird komplett gesperrt. Ab Freitag, 17. April, spätabends, ist die Brücke dicht. Autos kommen dann nicht mehr über die Ruhr und den Hafenkanal. Die Sperrung soll mehrere Wochen dauern, voraussichtlich bis zum 5. Juni. Erst danach wird die Strecke wieder freigegeben.
Umleitungen für Autofahrer
Damit der Verkehr trotz der Sperrung möglichst gut fließt, hat die Stadt Duisburg großräumige Umleitungen eingerichtet. Autofahrer werden über Ruhrdeich, Emmericher Straße, Westender Straße, Bahnhofstraße, Bürgermeister-Pütz-Straße und Am Nordhafen geleitet. LKW-Fahrer werden über Ruhrdeich, Emmericher Straße, Westender Straße, Bahnhofstraße, Auf dem Damm, Biesenstraße, Baustraße, Vohwinkelstraße und Am Nordhafen geleitet. Wer täglich über die Brücke fährt, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Einschränkungen am Kaßlerfelder Kreisel
Für den Anschluss der neuen Brücke an den Kaßlerfelder Kreisel muss dieser halbseitig gesperrt werden. "Dies bedeutet, dass vom „Ruhrdeich“ kommend im Bereich des Kreisverkehres nur geradeaus in Richtung „Am Brink" gefahren werden kann", erklärt die Stadt. Weiter sei ein abbiegen Richtung Innenstadt oder Kaßlerfeld nicht möglich. Eine Umleitung wird über die Max Peters-Straße ausgeschildert. Von „Am Brink“ kommend können Autofahrer laut Stadt in Richtung Innenstadt und der Straße „Ruhrdeich“ fahren. Von der Innenstadt kommend ist nur ein Rechtsabbiegen auf die Straße „Ruhrdeich“ möglich.
Warum die Brücke gesperrt wird
Die Karl-Lehr-Brücke muss komplett gesperrt werden, weil die sie um rund 34 Meter in ihre endgültige Position verschoben werden müssen. Die neue Brücke wurde zunächst neben der alten Position gebaut, damit der Verkehr möglichst lange weiterlaufen konnte. Neben dem Autoverkehr ist auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. So plant die DVG den Ersatzverkehr für die betroffenen Linien.