Erich Staake: Neue Gutachten zum Impf-Skandal

Neues im Impf-Skandal um Hafenchef Erich Staake. Der duisport-Aufsichtsrat hat sich nochmal mit dem Fall befasst - und über zwei Gutachten gesprochen. Eine vorzeitige Entlassung Staakes ist offenbar endgültig vom Tisch.

© duisport/Hans Blossey

Der duisport-Aufsichtsrat hat sich gestern (20.5) nochmal mit dem Impf-Skandal befasst. Hafenchef Erich Staake hatte sich Anfang des Jahres beim Impfen vorgedrängelt und damit für Schlagzeilen gesorgt. Der Aufsichtsrat hatte daraufhin im April eine Kanzlei beauftragt, arbeitsrechtliche Konsequenzen zu prüfen. Die Gutachter kommen demnach zu dem Ergebnis, dass es keine rechtliche Grundlage für eine vorzeitige Entlassung Staakes gibt. Eigentlich war geplant, dass er nach seinem Rentenantritt im November dieses Jahres als Berater beim Hafen tätig sein wird. Was damit ist, dazu hat sich der Aufsichtsrat bisher nicht geäußert.

Zweites Gutachten: Weiterer Klärungsbedarf

Ein zweites Gutachten einer anderen Kanzlei beschäftigt sich noch mit anonymen Vorwürfen gegen den Hafenchef. Dabei geht es um Bestechung und Unterschlagung. Es gibt noch weiteren Klärungsbedarf, heißt es dazu vom Aufsichtsrat. Demnach habe Erich Staake seine volle Kooperation zugesagt. Auch die Duisburger Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit dem Impf-Skandal um Staake, nachdem dieser mehrfach angezeigt worden war.

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