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Weitere Sperrungen im Kreuz Kaiserberg - Das kommt auf Autofahrer zu
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Weitere Sperrungen im Kreuz Kaiserberg - Das kommt auf Autofahrer zu

Am Kreuz Kaiserberg heißt es mal wieder: Nerven zusammenhalten! Ab Mitte Februar warten gleich mehrere Sperrungen auf die Autofahrer im "Spaghetti-Knoten". Wann welche Verbindungen gesperrt sind und warum das nötig ist – das erfahrt ihr hier.

Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 15:35

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Die Sperrungen im Überblick

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Gesperrt vom 9.2. (21 Uhr) bis Mitte 2027:

Verbindung von der A3 in Fahrtrichtung Arnheim auf die A40 in Fahrtrichtung Venlo

Gesperrt vom 12.2. (21 Uhr) bis 16.2.2026 (5 Uhr):

A40 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und dem Autobahnkreuz Kaiserberg in beide Fahrtrichtungen

Gesperrt vom 16.3. bis 16.4.:

Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim

Gesperrt ab voraussichtlich April/Mai:

Verbindung von der A3 in Fahrtrichtung Arnheim auf die A40 in Fahrtrichtung Essen

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Langfristig gesperrte Verbindungen bis Mitte 2027

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  • Verbindung von der A3 in Fahrtrichtung Arnheim auf die A40 in Fahrtrichtung Venlo (Neu ab dem 9.02.) 
  • Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A3 in Fahrtrichtung Köln
  • Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Essen auf die A3 in Fahrtrichtung Köln
  • Verbindung von der A3 in Fahrtrichtung Köln auf die A40 in Fahrtrichtung Venlo
  • Verbindung von der A3 in Fahrtrichtung Köln auf die A40 in Fahrtrichtung Essen
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Weitere Sperrungen im Kreuz Kaiserberg - Das kommt auf Autofahrer zu
© Radio Duisburg | Autobahn GmbH
Der Plan zum Umbau am Kreuz Kaiserberg
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Warum die ganzen Sperrungen?

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Im Dezember 2022 gab es den Spatenstich für die Umbauten. Die Bauarbeiten laufen seit Anfang 2023. Die Kernmaßnahmen: 19 Brücken und Verbindungsrampen werden neu gebaut, die A3 und die A40 werden von vier auf sechs Spuren erweitert (drei pro Fahrtrichtung) und die Rampen und Anschlussstellen werden grundlegend erneuert. Dabei wurde das Autobahnkreuz in mehrere Bauwerke, also Bauabschnitte, eingeteilt. Ein Bauwerk ist mittlerweile fertiggestellt (BW 4), sieben Bauwerke befinden sich aktuell im Bau (BW 2, 3, 9, 5.1,5.2,5.3,5.4), bei zwei weiteren soll der Bau im Sommer 2026 beginnen (BW 6 und 7). Dazu kommt noch einiges an Bürokratie. Denn die Fahrbahnen laufen auch über Bahntrassen und den Rhein. Sperrungen und Bauarbeiten müssten mit den beteiligten Unternehmen und Behörden abgestimmt werden. Ein Beispiel: Die Sperrung der Bahnstrecke Richtung Essen und Oberhausen hat für die Bahn bundesweite Auswirkungen. Alles abzustimmen und beispielsweise die ICE-Fahrpläne zu ändern, braucht einen großen Vorlauf, so die Autobahn GmbH. Sperrpausen müssen bei der Bahn schon mehrere Jahre im Voraus beantragt werden. Ein kurzfristiges Umplanen sei dabei nicht möglich. Auch zuerst die neuen Verbindungsbrücken aufzubauen und danach die alten abzureißen, um Sperrungen zu vermeiden, ist laut Autobahn GmbH nicht möglich. Einerseits gäbe es dabei ein Platzproblem, andererseits benötigen die neuen Brückenabschnitte auch Strukturen der alten Abschnitte, wie beispielsweise die Brückenpfeiler.

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Kosten schon jetzt fast doppelt so hoch wie geplant

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Das Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg verbindet zwei der meistbefahrenen Autobahnen miteinander: die A3 und die A40. Täglich fahren hier rund 250.000 Fahrzeuge entlang – darunter viele Lkw. Die Infrastruktur dafür stammt aus den 1960er-Jahren und sei dem heutigen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Alle Brücken und Zufahrtsrampen müssten daher ersetzt werden. Der berühmte "Spaghetti-Knoten" bleibt zwar auch weiterhin ein "Spaghetti-Knoten", wird aber etwas entknotet. Bis Mitte 2027 sollen alle alten Verbindungsrampen abgebaut und alle neuen Verbindungen fertiggestellt sein. Wochenlange Sperrungen wird es dann nicht mehr geben, sagt die Autobahn GmbH. Ein paar kleinere Sperrungen, beispielsweise am Wochenende, werden uns aber erhalten bleiben. Bis 2031 will die Autobahn GmbH das Kreuz Duisburg-Kaiserberg vollständig erneuert und ausgebaut haben. Ansonsten verläuft der Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg laut Autobahn GmbH vollständig nach Plan. Trotzdem sind die Kosten jetzt schon deutlich höher als ursprünglich geplant. Anfangs wurde noch mit 365 Millionen Euro gerechnet. Jetzt sind es schon 680 Millionen. Das liegt laut Autobahn GmbH vor allem an den gestiegenen Preisen und den Krisen. Beispielsweise seien Preise für Stahl oder Asphalt im Zuge des Ukrainekrieges geradezu explodiert.

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Tipps für Autofahrer

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Wer von den Sperrungen betroffen ist, soll sich laut Autobahn GmbH am besten Frühzeitig informieren. Zusätzlich wird empfohlen, auf die blaue Beschilderung zu achten und nicht einfach Google Maps oder anderen Navigations-Anbietern blind hinterherzufahren. Diese würden nicht immer den kürzesten Weg anzeigen, vor allem bei solch komplizierten Baustellen-Situationen. Auf den blauen Schildern ist dann auch immer der empfohlene Umweg ausgeschildert.

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