
Bei den Ermittlungen gegen die „Hells Angels“ in NRW ist auch ein Polizist ins Visier geraten. Zudem wird gegen zwei Mitarbeiter der Stadt Duisburg ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass sie dienstlich erlangte Informationen an Dritte weitergegeben haben. Ob das tatsächlich geschehen ist, steht nicht fest. Nähere Angaben zu den möglichen Empfängern liegen bislang nicht vor. Für alle drei gilt die Unschuldsvermutung.
Geldwäsche-Ermittlungen reichen bis Duisburg
Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit einem großen Polizeieinsatz gegen ein mutmaßliches Geldwäschenetzwerk - wir berichteten. In Duisburg sowie in anderen Bundesländern und im europäischen Ausland gab es Durchsuchungen. Laut dpa-Informationen richtet sich der Einsatz gegen die „Hells Angels“. Die Staatsanwaltschaft Duisburg leitet die Ermittlungen. Bei dem Einsatz sollten auch Vermögenswerte festgestellt und beschlagnahmt sowie Haftbefehle vollstreckt werden.