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Eine Feuertonne mit dem Slogan "Stahl ist Zukunft"
© Radio Duisburg
Ob der Slogan noch stimmt, fragen sich viele Mitarbeiter von HKM zur Zeit wahrscheinlich selber.
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Kundgebung: Streiks bei HKM dauern an

Es zeichnet sich keine Gewissheit um die 3.000 Stellen ab, die bei HKM auf der Kippe stehen. Auf einer heutigen Kundgebung war auch die Bundespolitik vertreten.

Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 13:03

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Seit Mitte Januar ruft die Gewerkschaft IG-Metall die Belegschaft von HKM immer wieder zu Streiks auf. Hintergrund sind die zähen Verhandlungen zwischen den Eignern Thyssenkrupp Steel, Salzgitter und den Verantwortlichen von HKM. Bei einer möglichen Übernahme durch Salzgitter würde ein Betrieb mit immerhin 1.000 statt der aktuell 3.000 Beschäftigten weitergehen. Es kann aber auch noch die komplette Stilllegung der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann kommen. Genau diese Ungewissheit ist das, was die Beschäftigten bei den aktuellen Streiks ankreiden.

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Marco Gasse, Betriebsrat HKMWir fordern einen Sozialtarifvertrag
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Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zeigt sich solidarisch

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Die Belegschaft erhält für ihr Anliegen viel Zuspruch aus der Politik. Auf der Kundgebung am Montagmorgen um 10:00 Uhr vor Tor 3 des HKM-Geländes war auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) vor Ort. Die Duisburger Bundestagsabgeordnete teilt die Sorgen um die Belegschaft und erwartet von den Arbeitgebern Verantwortung. Es sollen ernsthafte Gespräche über den Verkauf an Salzgitter geben und auch endlich über einen Sozialtarifvertrag gesprochen werden. Auch auf politischer Ebene hat es dazu schon verschiedene Gespräche mit den Verantwortlichen gegeben. Bas hofft nun, dass diese Geschäfte fruchten:

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Bärbel Bas, SPDWir haben schon gemeinsam am Tisch gesessen
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