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Duisburg: NABU ruft zum Vögel zählen auf
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Duisburg: NABU ruft zum Vögel zählen auf

Vom 9. bis 11. Januar lädt der NABU NRW wieder zur „Stunde der Wintervögel“ ein. Dabei können alle Duisburger mithelfen, Vögel zu beobachten und zu zählen. So könnt ihr mitmachen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 13:31

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Zum Start ins neue Jahr steht wieder eine der größten Mitmachaktionen im Naturschutz an: Vom 9. bis 11. Januar 2026 lädt der NABU NRW zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ ein. Bei der Aktion geht es darum, zu sehen, wie häufig verschiedene Vogelarten in Städten und Dörfern vorkommen – zum Beispiel Amseln, Meisen, Rotkehlchen oder Spatzen. Wer bei der NABU-Aktion mitmachen möchte, beobachtet eine Stunde lang die Vögel zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon meldet die Ergebnisse dem NABU. 

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Mitmachen ist einfach

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Gezählt wird von einem ruhigen Platz aus – am Futterhaus, im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Dabei wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die innerhalb einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Ergebnisse können bis zum 19. Januar online auf stundederwintervoegel.de oder über die App „NABU Vogelwelt“ gemeldet werden. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wer sich bei der Vogelbestimmung unsicher ist, kann sich vorher mit dem NABU-Vogeltrainer die typischen Wintervögel anschauen und so besser kennenlernen. Für die Teilnahme reicht einfach das Interesse und die Freude an der heimischen Vogelwelt.

 

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Wichtige Daten für den Vogelschutz

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„Die dabei gesammelten Daten sind für den Vogelschutz äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in unseren Siedlungen geben. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird unser Bild“, erläutert Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU NRW. Die Langzeitstudie liefert so wertvolle Informationen, um die Artenvielfalt in unseren Siedlungen besser zu schützen. Aus den Auswertungen der vergangenen Jahre zeigt sich: Kälte und Schnee beeinflussen das Verhalten der Vögel stark. In frostigen Wintern suchen deutlich mehr Tiere die Nähe des Menschen.

„Solange es mild bleibt, finden viele Vögel ausreichend Nahrung. Bei Eis und Schnee sind Futterstellen jedoch eine wichtige Hilfe“, erklärt Christian Chwallek, Vogelexperte beim NABU NRW. Die aktuellen winterlichen Bedingungen bieten daher gute Beobachtungsmöglichkeiten. Im Jahr 2025 beteiligten sich rund 122.000 Vogelfreunde an der Vogelzähl-Aktion, davon 20.809 in Nordrhein-Westfalen.

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Schulstunde der Wintervögel

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Auch Kinder werden aktiv eingebunden: Die NAJU lädt vom 12. bis 16. Januar zur „Schulstunde der Wintervögel“ ein. Spielerisch lernen Kinder heimische Arten kennen, beobachten sie und zählen mit. Weitere Informationen gibt es unter naju.de/sdw.

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Tipps zum richtigen Füttern

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Bei den aktuell frostigen Wetter mit Eis und Schnee empfiehlt der NABU das Zufüttern mit qualitativ hochwertigem Vogelfutter und bittet darum, am Futterhaus auf Hygiene zu achten. Körnerfresser wie Buchfink, Dompfaff oder Spatz bevorzugen Körnermischungen. Weichfutterfresser wie Amsel oder Rotkehlchen freuen sich über Haferflocken, Rosinen, Obststücke oder getrocknete Wildbeeren. Meisen nehmen gerne Meisenknödel oder Nüsse in speziellen Metallhaltern an. Wichtig: Kein Futter auf den Boden streuen, auf Hygiene achten und Plastiknetze vermeiden, da sie für Vögel gefährlich sind. Auch Speisereste sind ungeeignet.

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