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Zoo Duisburg: Neue Seelöwen-Anlage nimmt Form an
© Zoo Duisburg
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Zoo Duisburg: Neue Seelöwen-Anlage nimmt Form an

Der Bau der neuen Seelöwenanlage im Zoo Duisburg kommt voran. Jetzt ist ein Hightech-Filter eingebaut worden.

Veröffentlicht: Dienstag, 18.11.2025 09:18

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Mit einem Baukran wurden die ersten Komponenten der neuen Filteranlage in das Technikgebäude gehoben. Der Zoo erreicht damit einen wichtigen Meilenstein beim Bau der modernen Seelöwen-Anlage.

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Tonnenschwere Technik schwebt ins Gebäude

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Es war ein präziser Vorgang: Mit Hilfe eines Baukrans wurden die ersten Filterkomponenten in das neue Multifunktionsgebäude am Zoo Duisburg eingebaut. 1,7 Tonnen zeigte die Kranwaage an, als der erste von zwei Trommelfiltern in die Höhe gehoben wurde. Zentimeter für Zentimeter manövrierten die Arbeiter die jeweils 3,60 Meter langen und 2,20 Meter hohen Filtereinheiten durch eine Technikluke ins Untergeschoss. Mehrere Sattelschlepper lieferten weitere Bauteile an, darunter ein Muldensieb und zwei große Eiweißabschäumer.

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So funktioniert die moderne Wasseraufbereitung

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Die Filteranlage arbeitet nach einem ausgeklügelten System: Das Salzwasser fließt über ein spezielles Rinnensystem aus den Tieranlagen – ganz ohne Pumpen, allein durch Schwerkraft. Die sich drehenden Siebelemente in den Trommelfiltern entfernen größere Partikel aus dem Wasser. Beeindruckende Zahlen: Alle zwei Stunden durchlaufen die 1,3 Millionen Liter Salzwasser den kompletten Filterkreislauf. Erst nach dem unterirdischen Reservoir fördern Pumpstationen das gereinigte Wasser durch die Eiweißabschäumer zurück in die Becken. In den kommenden Wochen verbinden die Techniker die einzelnen Komponenten miteinander und schließen sie an die zentrale Steuerung an.

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Parallel laufen weitere Bauarbeiten

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Während der Filtereinbau läuft, gehen die Arbeiten an anderen Stellen weiter: Am ersten der beiden Hauptbecken werden Beton- und Rohrarbeiten durchgeführt. Im Multifunktionsgebäude installieren Fachleute die Gebäudeleittechnik und verlegen Stromleitungen. Das Technikgebäude selbst wird später kaum auffallen – ein Großteil des Baukörpers liegt unterirdisch. Über zwei Etagen im Untergeschoss erstrecken sich die Filteranlagen, im Erdgeschoss befinden sich die Stallungen für die Seelöwen.

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Besondere Einblicke für Besucher geplant

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Nach der Fertigstellung können Zoogäste die Seelöwen aus verschiedenen Perspektiven beobachten. Unterschiedlich große Unterwasserscheiben bieten Einblicke in Flachwasser- und Tiefenzonen der Anlage. Von einem speziellen Besucherbereich aus lassen sich die kommentierten Fütterungen verfolgen. Interaktive Elemente und umfassende Beschilderung informieren über die Meeressäuger, ihren Lebensraum sowie aktuelle Themen zu Natur- und Artenschutz.

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