
In der Outback-Voliere des Zoo Duisburg gibt es Nachwuchs: Die Jungtiere sind bereits rund sieben Monate alt und haben erst vor Kurzem den schützenden Beutel ihrer Mutter verlassen. Welches Geschlecht die beiden Tiere haben, ist derzeit noch nicht bekannt. Besucherinnen und Besucher können die Joeys bereits beim Spielen und Herumtoben in der Outback-Voliere beobachten. Auch beim Sonnenbaden in einer Felsspalte sind sie mit etwas Glück zu sehen. Gelegentlich verstecken sich die Jungtiere jedoch noch im Beutel ihrer Mutter.
Felsenkängurus gelten als gefährdet
Felsenkängurus leben in Australien in Hügel- und Gebirgsregionen, worauf auch ihr deutscher Name zurückgeht. Die Art gilt als potenziell gefährdet, in Australien sogar als gefährdet. Perspektivisch soll deshalb ein neues Zuchtmännchen in den Zoo Duisburg kommen. Das Zuchtbuch wird im Parc Zoologique & Botanique von Mulhouse (Mühlhausen) in Frankreich geführt.
Weitere Jungtiere in der Outback-Voliere
Nicht nur bei den Felsenkängurus gibt es Nachwuchs zu entdecken: Auch der Maskenkiebitz hat gebrütet, bei der Gelbfuß-Pfeifgans sind mehrere Küken geschlüpft und die Wongataube hat ebenfalls Nachwuchs bekommen.
Der Maskenkiebitz ist an der gelben Färbung rund um die Augen zu erkennen, die wie eine Maske wirkt. Bei den Jungtieren entwickelt sich diese gelbe Färbung des Gefieders jedoch erst nach einiger Zeit. Die Gelbfuß-Pfeifgans lässt sich besonders gut an den Teichen und am naturnah gestalteten Bachlauf der Outback-Voliere beobachten.
Zoo's stehen immer wieder in der Kritik
Der Tiernachwuchs im Zoo sorgt regelmäßig für Freude bei Besuchern, steht aber auch immer in der Kritik. Tierschützer bemängeln, dass Jungtiere oft vor allem als Besucherattraktion dienen und die Frage nach artgerechter Unterbringung unbeantwortet bleibt. So bleibt der niedliche Anblick von Tierbabys für Zoos nicht nur ein Publikumsmagnet, sondern auch ein ethisch umstrittenes Thema.

