
Zoll Duisburg: Kontrollen im Sicherheitsgewerbe
Bei einer bundesweiten Schwerpunktaktion hat der Zoll am 17. November 2025 das Wach- und Sicherheitsgewerbe unter die Lupe genommen. Im Raum Duisburg waren 34 Zollbeamte im Einsatz – mit ersten Hinweisen auf Verstöße gegen den Mindestlohn und Sozialversicherungsbetrug.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.11.2025 04:10
Der Zoll hat am Montag (17.11.) bundesweit das Wach- und Sicherheitsgewerbe kontrolliert. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Duisburg führte die Kontrollen in Duisburg, Essen und Oberhausen durch. Im Fokus standen Sicherheitsfirmen und ihre Beschäftigten. Die Beamten befragten insgesamt 32 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und prüften parallel die Geschäftsunterlagen der Unternehmen.
Verstöße gegen Mindestlohn und Sozialversicherung
Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf mehrere Vergehen hin: Die Ermittler fanden Anhaltspunkte für die Nichteinhaltung des Mindestlohns, Beitragsvorenthaltung zur Sozialversicherung sowie den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen. Auch der Verdacht auf illegale Arbeitnehmerüberlassung steht im Raum.
Umfassende Prüfung läuft weiter
Die Schwerpunktaktion richtete sich gezielt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse. Neben der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten kontrollierten die Zollbeamten auch, ob ausländische Arbeitnehmer legal beschäftigt werden. Die Auswertung der sichergestellten Unterlagen dauert noch an.