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Zehn Jahre Haft für Duisburger Drogenhändler
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
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Zehn Jahre Haft für Duisburger Drogenhändler

Das Landgericht am König-Heinrich-Platz hat gestern (09.02.) einen 33-jährigen Duisburger wegen bandenmäßigen Drogenhandels zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte zwischen 2023 und 2025 mehrfach mit größeren Mengen Kokain gehandelt. Der Fall im Detail.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.2026 04:29

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Zehn Jahre Gefängnis für einen Duisburger Drogenhändler - das hat gestern (09.02.) das Landgericht entschieden. Die Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in mindestens zwei Fällen als Mitglied einer Bande agierte. Bei der letzten Tat im Jahr 2025 waren bereits verdeckte Ermittler der Polizei involviert. Der 33-Jährige nahm dabei 25 Kilogramm Kokain in Empfang – bewaffnet mit einem Pfefferspray.

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Niederländischer Kurier als Mittäter verurteilt

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Zusammen mit dem Duisburger wurde ein 40-jähriger Kurierfahrer aus den Niederlanden festgenommen. Das Gericht verurteilte ihn wegen bandenmäßiger Drogeneinfuhr und Beihilfe zum bandenmäßigen Drogenhandel zu sechs Jahren und drei Monaten Haft.

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Angeklagte bestreiten Bandenstrukturen

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Beide Männer räumten die Vorwürfe des Drogenhandels weitgehend ein. Bis zuletzt bestritten sie jedoch, in organisierte Bandenstrukturen eingebunden gewesen zu sein. Die Strafkammer folgte dieser Darstellung nicht und ging von einer arbeitsteiligen Organisation aus, in der der 33-Jährige keine untergeordnete Rolle spielte.

Die hohen Haftstrafen spiegeln die Schwere der Taten wider: Der Handel mit derart großen Mengen Kokain und die Einbindung in kriminelle Netzwerke wurden von der Kammer als besonders strafverschärfend gewertet.

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