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Winterfütterung von Vögeln in Duisburg
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Winterfütterung von Vögeln in Duisburg

Die Naturschutzbehörde gibt Tipps zur Fütterung von Wintervögeln in Duisburg. Was ihr jetzt beachten solltet.

Veröffentlicht: Freitag, 09.01.2026 11:59

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Wenn die Temperaturen sinken, stellen sich viele die Frage: Soll ich Vögel im Winter füttern? Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg gibt wichtige Hinweise für alle, die heimischen Vögeln durch die kalte Jahreszeit helfen möchten.

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Brauchen Wildvögel überhaupt unsere Hilfe?

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Heimische Wildvögel sind grundsätzlich gut an winterliche Bedingungen angepasst. Selbst bei Frost und Schnee finden die meisten Arten ausreichend Nahrung oder weichen in günstigere Gebiete aus. Dennoch hat sich ihre Situation in den vergangenen Jahrzehnten verschlechtert. Versiegelte Flächen, strukturarme Gärten und der Rückgang heimischer Pflanzen machen natürliche Nahrungsquellen gerade in Städten knapper. Hier kann eine maßvolle Winterfütterung helfen, diese Defizite auszugleichen. Die Fütterung stabilisiert den Energiehaushalt der Vögel und verbessert ihre Überlebenschancen. Gleichzeitig ermöglicht sie Naturbeobachtungen aus nächster Nähe und weckt das Interesse am Artenschutz.

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Wichtig: Nur im Winter füttern

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Die Fütterung sollte auf die Wintermonate beschränkt bleiben und mit Beginn der Brutzeit im Frühjahr enden. Eine ganzjährige Fütterung fördert vor allem häufige Körnerfresser, während viele andere Vogelarten kaum davon profitieren.

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Das richtige Futter macht den Unterschied

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Geeignet sind heimische Samen und Körner wie Sonnenblumenkerne, Bucheckern oder Eicheln sowie in Maßen frisches Obst. Fettreiches Futter deckt den erhöhten Energiebedarf im Winter, sollte aber naturverträglich sein. Samen nicht-heimischer Pflanzen oder stark verarbeitete Lebensmittel haben am Futterplatz nichts zu suchen.

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Hygiene am Futterplatz ist entscheidend

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Futtersilos oder Futterspender sind hygienischer als offene Futterhäuschen. Sie reduzieren den direkten Kontakt der Tiere mit dem Futter und verhindern Verunreinigungen durch Kot. Eine regelmäßige Reinigung der Futterstellen beugt Krankheiten vor und verhindert die Anlockung unerwünschter Tiere.

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Wasservögel nicht füttern

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Die Untere Naturschutzbehörde rät ausdrücklich davon ab, Wasservögel wie Enten, Gänse oder Schwäne zu füttern. Diese Tiere können sich selbst ausreichend ernähren.

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