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Wieder Warnstreik in Duisburg
© Kerstin Bögeholz / Funke FotoServices
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Wieder Warnstreik in Duisburg

Am Dienstag (17.03.26) bleiben die meisten Busse und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft wieder im Depot. Was Fahrgäste wissen müssen.

Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2026 10:15

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Die Gewerkschaft ver.di ruft Anfang der Woche wieder zum landesweiten Warnstreik auf. Am (Dienstag, 17.3.) soll auch die DVG bestreikt werden.

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Auswirkungen

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Von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht werden Busse und Straßenbahnen in Duisburg erheblich eingeschränkt oder gar nicht fahren. Der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen ist von der Tarifrunde nicht betroffen. Heißt: S-Bahnen und Regionalzüge fahren normal.


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Notfahrplan der DVG

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Die acht Nachtexpresslinien werden im Einsatz sein und dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren.

Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen:

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Dienstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso.

Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern. 

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DVG Kundencenter geschlossen

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Das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist Montag und Dienstag (16., 17.03.) aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist erreichbar. 

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Hintergrund des Warnstreiks

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Hintergrund des erneuten Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr. Auch nach zwei Verhandlungsrunden liegt zu den Forderungen der Beschäftigten kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor, heißt es von ver.di.

ver.di-Bezirksgeschäftsführer Matthias Baumann betont:

„Der Nahverkehr in unserer Stadt funktioniert nur, weil unterschiedliche Berufsgruppen täglich professionell zusammenarbeiten. Das ist nicht nur der Fahrdienst, sondern auch über Kolleginnen und Kollegen in Werkstätten über die Infrastruktursparte bis zum Kundencenter. Die Beschäftigten all dieser Bereiche erwarten jetzt endlich ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber“,

Am Dienstag soll es zwischen 10 und 12 Uhr soll es auf dem König-Heinrich-Platz/Ecke Königstraße in der Duisburger Innenstadt auch eine Kundgebung geben.

 

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