
Die DLRG Rheinhausen beklagt wieder Vandalismusschäden an ihrem Standort am Toeppersee in Duisburg. Nach Angaben des Vereins wurden am Dienstag in der Nähe der Wachstation zwei Ruhebänke zerstört. Demnach war die Gewalt so groß, dass sogar die Betonständer beschädigt wurden. Schon in den vergangenen Jahren habe es rund um die Ferienzeit ähnliche Vorfälle gegeben. Betroffen ist damit nicht nur die Wasserrettung, sondern auch der Bereich rund um die Station, den Spaziergänger und Besucher nutzen.
Helfer reparieren die Bänke innerhalb eines Tages
Die zerstörten Bänke sind laut DLRG schnell ersetzt beziehungsweise repariert worden. Unterstützung bekam die Ortsgruppe dabei von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, vom Forst Duisburg sowie von Helfern des Stadtsportbundes Duisburg. Nach Angaben der DLRG konnte der Schaden innerhalb eines Tages behoben werden. Damit stehen die Sitzmöglichkeiten am Toeppersee wieder zur Verfügung. Gerade an warmen Tagen wird der Bereich von vielen Menschen für Spaziergänge und Pausen genutzt. Für die DLRG ist die schnelle Hilfe auch ein Zeichen dafür, dass das Umfeld der Station für viele in Duisburg wichtig ist.
Auch WC-Container an der Station beschädigt
Nicht nur die Bänke wurden beschädigt. Laut DLRG ist am vergangenen Wochenende auch die Tür des WC-Containers an der Station demoliert worden. Nach Angaben des Vereins wurde sie so stark beschädigt, dass sie ersetzt werden muss. Die DLRG will deshalb erneut Anzeige erstatten und wieder Videokameras aufbauen. Schon im vergangenen Jahr hatte es an dem Standort mehrere Schäden gegeben. Radio Duisburg hatte damals ebenfalls über Vandalismus am Toeppersee berichtet. Die DLRG hofft nun, dass die neuen Maßnahmen weitere Vorfälle verhindern oder bei der Aufklärung helfen.
DLRG sieht wiederkehrendes Problem in den Ferien
Die DLRG Rheinhausen spricht von einem Muster, das sich in den Ferien immer wieder zeige. Bereits 2025 hatte Radio Duisburg über Schäden an der Anlage am Toeppersee berichtet. Damals ging es unter anderem um verwüstete Bereiche, demolierte Tore, beschmierte Wände und vermülltes Gelände. Die DLRG hatte auch damals Anzeige erstattet und auf die Belastung für die ehrenamtlichen Helfer hingewiesen. Der neue Fall zeigt aus Sicht des Vereins, dass das Problem weiter besteht. Für die Ehrenamtlichen bedeutet das neben Ärger und zusätzlicher Arbeit auch neue Kosten.