Weiter hohe Arbeitsbelastung am Sozialgericht

Das Sozialgericht in Duisburg muss sich auch weiterhin mit vielen Klagen auseinandersetzen. Zwar gingen mit rund 13.200 Verfahren im letzten Jahr rund 600 weniger Klagen ein als noch 2018 - die Belastung liege aber weiter auf einem hohen Niveau, heisst in der Jahresbilanz.

        

Mehr als ein Drittel der Verfahren beschäftigt sich nach wie vor mit Hartz IV - also mit Streitigkeiten um Geldleistungen oder um die Wohnungskosten. Direkt dahinter folgt aber neuerdings der Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Seit gut anderthalb Jahren gingen allein hier Tausende neue Verfahren ein. Es geht auch hier ums Geld: Die Kassen und die Krankenhäuser streiten sich immer öfter darum, wie lange Patienten im Krankenhaus bleiben müssen. Positiver Aspekt in der Bilanz: Das Sozialgericht konnte im letzten Jahr 1500 Verfahren mehr als 2018 bearbeiten und erledigen.

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