
Das Labormobil des VSR-Gewässerschutzes macht am Dienstag, 11. August 2026, in Duisburg Station. Von 11 bis 13 Uhr nehmen Milan Toups und Dieter Knetsch auf dem Hochemmericher Marktplatz in Rheinhausen Wasserproben von Bürgern entgegen. Der Verein will damit dazu beitragen, dass mehr Brunnenwasser statt Leitungswasser genutzt wird. Gerade im Sommer kann das zum Gießen von Gemüse oder zum Befüllen eines Kinder-Planschbeckens sinnvoll sein. Dabei ist es dabei wichtig, mögliche Belastungen im Wasser auszuschließen. Deshalb können Brunnenbesitzer ihr Wasser vor Ort untersuchen lassen.
Diese Werte werden in Duisburg untersucht
Im Labormobil werden nach Angaben des Vereins gegen eine Kostenbeteiligung von zwölf Euro der Nitrat-, Säure- und Salzgehalt geprüft. Die Ergebnisse bekommen Brunnenbesitzer noch am Ende der Aktion am Infostand. Gegen weitere Kosten können zusätzliche Parameter untersucht werden. Damit lässt sich laut VSR-Gewässerschutz auch einschätzen, ob das Wasser zum Gießen von Gemüse oder zum Befüllen von Planschbecken und Teichen geeignet ist. Milan Toups sagt: „Das Wasser aus dem Gartenbrunnen ist häufig mit Nitraten, Eisen, Bakterien und weiteren Stoffen belastet.“ Ein ausführliches Gutachten zu weiteren Messwerten wird später per Post verschickt.
So nehmen Duisburger eine Wasserprobe richtig
Für die Probe empfiehlt der VSR-Gewässerschutz 0,5-Liter-Mineralwasserflaschen aus Kunststoff. Milan Toups erklärt: „Mineralwasser aus der Flasche ausgießen, mehrmals mit Brunnenwasser spülen und dann bis zum Rand füllen ohne den Deckel oder Flasche von innen zu berühren.“ So soll die Probe sauber entnommen werden. Zusätzlich bieten die Gewässerexperten donnerstags zwischen 10 und 14 Uhr eine telefonische Beratung an. Am Infostand in Duisburg zeigen sie außerdem frühere Auswertungen aus der Region auf einem Bildschirm. Nach Angaben des Vereins zeigen diese unter anderem, dass die Nitratbelastung nicht so gesunken ist wie erhofft.