
Der Deich in Duisburg-Homberg wird von Montag, 4. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 17. Juli, vorübergehend gesperrt. Grund sind vorbereitende Arbeiten für die geplante Sanierung des betroffenen Deichabschnitts. An den Zugängen sollen Hinweise auf die Sperrung und auf mögliche Ausweichstrecken aufgestellt werden. Die Maßnahme betrifft einen Bereich, der für den Hochwasserschutz in Homberg wichtig ist.
Kampfmitteluntersuchungen erschweren die Arbeiten in Homberg
Eine besondere Herausforderung bei der Deichsanierung ist die Kampfmittelbelastung aus dem Zweiten Weltkrieg. Im jetzt betroffenen Abschnitt sind deshalb umfangreiche Untersuchungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst vorgesehen. Aus Sicherheitsgründen muss der Deich während dieser Arbeiten gesperrt werden. Erst nach Abschluss der Untersuchungen sollen die Wege zunächst provisorisch wiederhergestellt werden. Danach sind weitere vorbereitende Arbeiten für die geplante Dichtwand vorgesehen. Der nächste Bauabschnitt ist nach aktuellem Stand für die Jahre 2028 bis 2030 geplant.
Warum der Rheindeich in Duisburg saniert werden muss
Untersuchungen hatten bereits im Jahr 2018 ergeben, dass der rund 100 Jahre alte Deich in Teilbereichen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entspricht. Die Stadt Duisburg hat daraufhin eine umfassende Sanierung beschlossen. Ein erster Bauabschnitt wurde bereits ab 2024 umgesetzt. Nach Angaben der Stadt hat sich dadurch die Hochwassersicherheit in diesem Bereich deutlich verbessert.