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WaPo Duisburg appelliert: NICHT im Rhein baden!
© Wasserschutzpolizei
WaPo Duisburg: Mann in Düsseldorf musste reanimiert werden
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WaPo Duisburg appelliert: NICHT im Rhein baden!

Mit der Kampagne "RHEIN.REIN.TOT." warnt die Duisburger Wasserschutzpolizei nochmals eindringlich vor dem Baden im Rhein. Wie schnell etwas passieren kann.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2026 10:58

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Die für NRW zuständige Wasserschutzpolizei Duisburg warnt in diesen Tagen nochmals eindringlich vor dem Baden im Rhein. Erst vor wenigen Wochen hat sie die Präventionskampagne "RHEIN.REIN.TOT." gestartet, dennoch unterschätzen viele Menschen die Gefahren. Das zeigt aktuell ein Fall aus Düsseldorf.

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Mann muss reanimiert werden

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Am Montag (22. Juni) wurde die Wasserschutzpolizei gegen 17:15 Uhr alarmiert, weil am Rheinstrand in Düsseldorf (vormals auch Paradiesstrand benannt) eine Person aus dem Rhein geborgen worden war. Einsatzkräfte der Polizei Düsseldorf waren bereits vor Ort und reanimierten den 40-jährigen Düsseldorfer erfolgreich. Er kam anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

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Was passiert ist

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Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Mann gemeinsam mit Bekannten am Rheinufer aufgehalten. Einer von ihnen berichtete, dass der 40-Jährige lediglich bis zu den Knien im Wasser gestanden habe. Zwischendurch habe er sich aber auch ins flache Wasser gesetzt, um sich bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen. Plötzlich habe der Zeuge ein gurgelndes Geräusch wahrgenommen. Kurz darauf sei der Mann untergegangen. Mit einem Jetski eilte er gemeinsam mit einer weiteren Person zur Unglücksstelle. Beide zogen den Mann aus dem Wasser. Nach Angaben der Zeugen befand sich der 40-Jährige möglicherweise bereits drei bis vier Minuten unter Wasser, bevor er geborgen werden konnte.

Ein weiterer Mann aus der Gruppe gab an, dass sie zuvor gemeinsam gegrillt und einige Biere getrunken haben. Aufgrund der hohen Temperaturen seien sie wiederholt ins Wasser gegangen, um sich abzukühlen - nach eigenen Angaben jeweils nur bis zu den Knien. Genau darin liegt eine Gefahr, die viele Menschen unterschätzen.

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"Nur bis zu den Knien"

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Die Wasserschutzpolizei warnt seit Jahren davor, dass bereits das Betreten des Rheins lebensgefährlich sein kann. Es muss niemand schwimmen gehen, um in Not zu geraten. Strömungen, Strudel, abrutschende Uferbereiche oder die Sogwirkung vorbeifahrender Schiffe können Menschen binnen Sekunden den Halt verlieren lassen. Der aktuelle Einsatz zeigt: Es reicht manchmal schon, im Wasser zu stehen.

Der Appell der Wassrschutzpolizei:

"Gehen Sie nicht in den Rhein. Nicht zum Schwimmen. Nicht zum Abkühlen. Nicht "nur kurz". Nicht "nur bis zu den Knien"."


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WaPo Duisburg appelliert: NICHT im Rhein baden!
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Reanimation am Rheinufer. WaPo Duisburg warnt vor Baden im Rhein!
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Erstmals offizielles Polizei-Foto von Reanimation am Rheinufer

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Die Wasserschutzpolizei hat nun erstmals ein reales Bild einer Rettungssituation am Rhein veröffentlicht. Das Foto zeigt die dramatischen Minuten, in denen Einsatzkräfte um das Leben des Mannes kämpften. Die WaPo sagt darüber:

"Lange haben wir überlegt, ob wir dieses Bild veröffentlichen sollen. Denn wir werben selbst dafür, Menschen in Ausnahmesituationen nicht zu fotografieren, keine Unglücksbilder zu verbreiten und die Würde von Betroffenen zu respektieren. Gleichzeitig zeigen solche Bilder die Gefahren des Rheins oft eindringlicher als viele Worte. Deswegen haben wir uns für einen Mittelweg entschieden. Die eigentliche Rettungssituation haben wir bewusst unkenntlich gemacht. Diesen Teil des Bildes müssen Sie sich vorstellen."

Der Rhein ist kein Badegewässer!

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