
Die Bundespolizei hat am Montagnachmittag (13. April 2026) im Duisburger Hauptbahnhof drei Wurfmesser sichergestellt. Nach Angaben der Beamten wurde ein 42 Jahre alter Deutscher gegen 15 Uhr kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass ihn die Staatsanwaltschaft Hamburg zur Aufenthaltsermittlung wegen räuberischer Erpressung ausgeschrieben hatte. Im Anschluss durchsuchten die Einsatzkräfte den Mann. Dabei fanden sie drei zugriffsbereite Wurfmesser. Die Messer wurden sichergestellt.
Fund im Bahnhof Duisburg hat Folgen
Gegen den 42-Jährigen wurde laut Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Anzeige bezieht sich auf das Waffengesetz. Der Mann machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Weitere Angaben zu den Hintergründen machte die Bundespolizei nicht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 42-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen laufen weiter.
Sicherheit am Hauptbahnhof in Duisburg im Blick
Der Fall zeigt, dass Kontrollen im Duisburger Hauptbahnhof immer wieder Verstöße gegen geltende Regeln aufdecken. Bahnhöfe gehören zu den Orten, an denen viele Menschen auf engem Raum unterwegs sind. Entsprechend spielen Sicherheitsmaßnahmen dort eine besondere Rolle. Die Bundespolizei ist an Bahnhöfen unter anderem für Kontrollen und die Gefahrenabwehr zuständig.