
Der BUND hat beim Oberverwaltungsgericht Münster einen Eilantrag gegen den Bebauungsplan im Rahmerbuschfeld eingereicht. Die Maßnahmen wurden jetzt vorerst gestoppt. Der Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich zusammen mit der Bürgerinitiative "Naturerhalt Rahmerbuschfeld" dafür eingesetzt, Pläne der Stadt, dort eine Wohnsiedlung zu bauen, zu verhindern.
Umweltschutz nicht hinreichend gegeben
Laut Aussage des BUND haben die Richter nicht nur festgestellt, dass die Bekanntmachung der Baumaßnahmen fehlerhaft war, sondern auch, dass unter anderem die Pläne für den Immissionsschutz nicht so wirksam seien wie dargestellt. Zur Zeit wird das Gelände vor allem landwirtschaftlich genutzt und grenzt direkt an einen Düsseldorfer Wald an. Das Gebiet in Duisburg sei dafür eine "Pufferzone, die es zu einem einzigartigen Biotop und einem Zuhause für viele gefährdete Tierarten wie Schleiereule und diverse Fledermäuse mache".
Stop ist aber nicht endgültig
Das Urteil ist aber zunächst nur eine Aufschiebung. Der BUND muss bis Ende Januar jetzt eine Normenkontrollklage einreichen. Um die entsprechenden juristischen Schritte zu gehen, sammelt das Bündnis Spenden, die die Kosten für die Arbeit der Anwälte zahlen können.