
Im März erwacht der Garten langsam aus dem Winterschlaf. Während an sonnigen Tagen bereits frühlingshafte Temperaturen herrschen können, sind nachts noch Minusgrade möglich. Einige Pflanzen können problemlos ins Beet oder in den Balkonkasten gepflanzt werden, während andere noch etwas Geduld auf der Fensterbank brauchen.
Deshalb: Vor dem Pflanzen den Boden prüfen. Ist er locker, nicht mehr gefroren und gut abgetrocknet, lassen sich bestimmte Pflanzen problemlos einsetzen. Noch sehr nasse Böden sollten dagegen noch etwas ruhen, damit junge Wurzeln nicht faulen.
Jetzt pflanzen und vorbereiten
Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, kann kälteresistentes Gemüse wie Radieschen, Karotten, Zwiebeln und Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden. Damit die Aussaat gelingt, sollte der Boden leicht aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Auch Frühlingsblumen wie Stiefmütterchen, Narzissen, Krokusse oder Primeln fühlen sich jetzt im Beet oder im Balkonkasten wohl. Genauso Stauden, also mehrjährige Blütenpflanzen, die jedes Jahr aus ihrer Wurzel neu austreiben, können jetzt eingepflanzt werden.
Viele dieser Frühlingsblüher gehören zu den sogenannten Frühjahrsgeophyten. Sie speichern bereits im Herbst Nährstoffe und können deshalb schon sehr früh im Jahr austreiben. Dadurch bringen sie Farbe in den Garten.
Diese Pflanzen lieber noch drinnen vorziehen
Einige Pflanzen sind empfindlicher und sollten noch nicht nach draußen. Tomaten, Gurken und Paprika lassen sich aber gut auf der Fensterbank vorziehen. Dabei profitieren die Pflanzen von gleichmäßiger Wärme und viel Licht. Steigen die Temperaturen, können sie langsam an die Außenbedingungen gewöhnt werden.
Auch Blumen wie Petunien, Astern oder Zinnien wachsen dort zunächst besser. Draußen besteht oft noch Frostgefahr. Durch die Anzucht im Haus haben sie beim Auspflanzen bereits kräftige Wurzeln und können schneller wachsen.
Also: Zuerst prüfen, ob Pflanzen schon ins Freie können oder lieber noch geschützt im Haus wachsen sollten.