
Versuchte Brandstiftung in Duisburg: Kripo nimmt Tatverdächtigen fest
Die Kriminalpolizei Duisburg hat einen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit einer versuchten Brandstiftung festgenommen. Der 28-Jährige soll an einem Vorfall auf der Wanheimer Straße beteiligt gewesen sein. Der Fall im Detail.
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Ein 34 Jahre alter Geschäftsinhaber aus Duisburg hatte sein Geschäft während seines Urlaubs geschlossen. Ein Familienmitglied informierte ihn über eine auffällige Aufzeichnung der Videoüberwachungskamera.
Die Videoauswertung ergab: In der Nacht zu Montag, 27. Juli, hielten sich gegen 02:20 Uhr drei Tatverdächtige vor dem Geschäft auf. Gegen 04:30 Uhr goss das Trio mehrfach eine Flüssigkeit über die heruntergelassenen Jalousien. Anschließend versuchten die Tatverdächtigen, die Rollläden mit einem brennbaren Gegenstand in Brand zu setzen.
Zu einer Brandentstehung kam es nicht. Die drei Tatverdächtigen flüchteten anschließend mit einem Fahrzeug.
So kam es zur Festnahme
Zivile Einsatzkräfte entdeckten am Freitagabend, 31. Juli, ein rotes Fahrzeug am Hamborner Altmarkt. Es könnte nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer Straße im Zusammenhang stehen.
Die Person am Steuer passte zudem auf die Personenbeschreibung aus der Videoauswertung. Die Beamten kontrollierten daraufhin einen 28-Jährigen. Erste Überprüfungen erhärteten laut Polizei den Verdacht auf einen Zusammenhang mit der Tat vom 27. Juli. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest.
Gericht erließ Haftbefehl
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl. Dieser richtet sich unter anderem gegen den Vorwurf der versuchten Brandstiftung.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Motivlage dauern laut Polizei weiterhin an. Auch nach den beiden mutmaßlichen Mittätern wird weiter gesucht.