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Im Museum DKM in Duisburg sind die ausgestellten Kunstwerke bewusst nicht direkt an der Wand oder am Objekt beschriftet.
© Radio Duisburg
Im Museum DKM in Duisburg sind die ausgestellten Kunstwerke bewusst nicht direkt an der Wand oder am Objekt beschriftet.
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Versteckte Kunstwelt im Duisburger Dellviertel: Das Museum DKM

Im Dellviertel verbirgt sich eine ganz eigene Kunstwelt: 51 Räume, Kunst aus 5.000 Jahren und jede Menge überraschende Entdeckungen. Wir schauen ins DKM – und hinter seine Fassade.

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Von außen wirkt das Gebäude an der Güntherstraße eher zurückhaltend, drinnen aber entfaltet sich eine ganz eigene Museumswelt. Wer das DKM in Duisburg betritt, geht nicht einfach durch eine klassische Ausstellung. Stattdessen öffnet sich Raum für Raum eine neue Atmosphäre mit Kunst, Kultur und besonderen Objekten aus ganz unterschiedlichen Zeiten.

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Von außen wirkt das Gebäude eher unscheinbar, doch im Inneren eröffnet sich eine eindrucksvolle Symbiose aus zeitgenössischer Kunst, asiatischen Werken und antiken Kulturen aus 5000 Jahren Geschichte.
© Radio Duisburg
Von außen wirkt das Gebäude eher unscheinbar, doch im Inneren eröffnet sich eine eindrucksvolle Symbiose aus zeitgenössischer Kunst, asiatischen Werken und antiken Kulturen aus 5000 Jahren Geschichte.
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Wie aus einer privaten Sammlung ein Museum wurde

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Das DKM geht auf die private Sammlung der Gründer Klaus Maas und Dirk Krämer zurück. Über viele Jahre hinweg sammelten beide Kunst und Kulturstücke aus verschiedenen Ländern und Epochen. Irgendwann wurde die Sammlung aber zu groß. „Das ist unser Museum, das haben wir für uns gemacht. Wir haben irgendwann die Übersicht verloren, weil die Dinge alle irgendwo gelagert waren, und haben angefangen nachzudenken: Wie können wir das in einem Museum unterbringen?“, erklärt Maas die Gründung des Museums.

Die Werke seien nicht nach einem streng wissenschaftlichen Plan zusammengetragen worden, sondern aus persönlichem Interesse und aus Begegnungen auf Reisen. Gerade das verleiht dem Haus seinen besonderen Charakter.

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Kunst aus 5000 Jahren mitten in Duisburg

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Die Sammlung im DKM reicht laut Klaus Maas über rund 5000 Jahre Kulturgeschichte. Gezeigt werden Werke und Objekte aus verschiedenen Kulturen, vor allem auch aus Asien. Maas erklärt, dass sie über viele Jahre versucht haben, nicht nur einzelne Stücke zu sammeln, sondern ganze Sammlungsbereiche aufzubauen. Teilweise habe das zehn, fünfzehn oder sogar zwanzig Jahre gedauert.

„Ich habe zunächst eigentlich nur zeitgenössische Kunst gesammelt. Aber als dann Herr Krämer dazukam und er eben in Asien auch arbeitete, haben wir viele Orte auf der Welt besucht.“

So konnten Räume entstehen, in denen eine Kultur oder ein Thema besonders intensiv sichtbar wird.

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Duisburg spielt auch in der Kunst eine Rolle

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Auch Duisburg selbst hat im DKM seinen Platz. Das zeigt sich unter anderem bei den Werken von Ulrich Erben. Klaus Maas erzählt, dass der Künstler mehrere Jahre in Duisburg-Wanheimerort gearbeitet hat, ohne dass die beiden Museumsgründer davon wussten. Später habe Erben ihnen diese Geschichte erzählt und dem Museum mehrere Bilder aus der Werkgruppe „Farben der Erinnerung Wanheimerort“ überlassen.

„Die Bilder sind in unserer Sammlung eigentlich einzigartig.“ Vor allem durch ihre Größe und ihre starke Farbigkeit im Vergleich zu den anderen Werken fallen sie im Museum besonders auf.

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Von 1987 bis 1993 arbeitete Ulrich Erben in einem Atelier in einer ehemaligen Schule an der Eschenstraße in Duisburg-Wanheimerort, wo die Werke dieser Serie entstanden sind.
Von 1987 bis 1993 arbeitete Ulrich Erben in einem Atelier in einer ehemaligen Schule an der Eschenstraße in Duisburg-Wanheimerort, wo die Werke dieser Serie entstanden sind.
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Die Lieblinge der Besucher

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Besonders gut kommt bei vielen Gästen ein Raum mit einer Arbeit des chinesischen Künstlers Song Dong an. Dort stehen zwölf Schreibsteine, auf die Besucher mit Wasser schreiben können. Das Besondere daran ist die Ruhe, die von dieser Arbeit ausgeht. Geschrieben wird nicht mit Farbe, sondern nur mit Wasser, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Dadurch entsteht ein sehr stiller, fast meditativer Moment.

Eines der eindrucksvollsten Objekte befindet sich im Untergeschoss. Dort ist ein großer Buddha-Kopf aus China zu sehen. Präsentiert wird er in einem über zwei Etagen geöffneten Raum, der fast wie ein Tempel wirkt. Solche Inszenierungen sind typisch für das DKM. Viele Räume leben nicht von langen Erklärungstexten, sondern von ihrer Wirkung. Genau das entspricht auch dem Ansatz der Gründer. Wer mehr wissen möchte, kann sich zusätzliche Informationen selbst in ausgelegten Büchern nachlesen. Museumsschilder gibt es hier nicht. Erst einmal soll die Kunst selbst sprechen.

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Das DKM in Kürze

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Wo? Güntherstraße 13-15, 47051 Duisburg.

Öffnungszeiten: Regulär mittwochs von 10 bis 16 Uhr nach Online-Voranmeldung. Dazu kommen einzelne Wochenendtermine.

Eintritt: 14 € Erwachsene, 6 € Studierende und Schüler, Kinder bis 6 Jahre sind frei.

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