
Mehr bezahlbaren Wohnraum und Hilfe, auch für Obdach- und Wohnungslose ohne die deutsche Staatsangehörigkeit. So können in Zukunft mehr Menschen in Duisburg von der Straße geholt werden. Da sind sich Ehrenamtler und Wohlfahrt einig. Uneinigkeit hat es in den vergangenen Wochen beim Thema Nachhaltigkeit gegeben. Ehrenamtler verteilen häufig zwar Essen und Kleidung. Sie sorgen aber nicht direkt dafür, dass Betroffene wieder eine eigene Wohnung bekommen. Für Diakoniewerk-Geschäftsführer Udo Horwat der wichtigste Punkt:
Kritik vom Petershof
Die Ehrenamtler vom Petershof in Marxloh kritisieren, dass die Angebote der Stadt und ihrer Träger nicht niederschwellig genug seien. Sie fordern weniger Bürokratie bei der Wohnungssuche. Viele Obdach- und Wohnungslose fallen nach wie vor durch's Raster, heißt es. Sylvia Brennemann vom Petershof sagt, ein größerer Fokus müsse auf dem Bindungsaufbau zu Betroffenen liegen. Die Stadt selbst sieht sich in Sachen Niederschwelligkeit bereits gut aufgestellt. Dafür sei die Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle geschaffen worden. Eine Schnittstelle, in der Stadt, Diakoniewerk und Jobcenter eng zusammenarbeiten.