
Uferböschung im Innenhafen abgerutscht: Wirtschaftsbetriebe reagieren
An der nördlichen Uferböschung des Innenhafens sind an zwei Stellen großflächige Schäden aufgetreten. Die Natursteinbefestigung ist auf einer Länge von etwa 10 und 30 Metern abgerutscht. Welche Maßnahmen nun ergriffen werden.
Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 12:53
Im Duisburger Innenhafen ist die Uferböschung an zwei Stellen großflächig abgerutscht. Die betroffenen Bereiche liegen auf Höhe des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW. Was genau zu den Schäden geführt hat, ist noch unklar. Experten befürchten jedoch, dass sich die Abbruchflächen bei weiter sinkendem Wasserstand vergrößern könnten.
Bei einem aktuellen Ruhrorter Pegel von 7,19 Metern sind die Schadstellen etwa zur Hälfte mit Wasser bedeckt. Ein sinkender Pegel könnte Umströmungen begünstigen, die den Unterbau der Böschung weiter ausspülen. Eine vollständige Begutachtung der Konstruktion, insbesondere der unterhalb liegenden Spundwand, ist beim derzeitigen Wasserstand noch nicht möglich.
Weitere Untersuchungen ab nächster Woche geplant
Nach aktuellen Prognosen wird der Pegel ab Mitte kommender Woche weiter sinken. Dann können Fachleute das Schadensbild genauer beurteilen und den Zustand der rückverankerten Spundwand überprüfen.
Bauzaun sichert gefährdeten Bereich
Seit heute (20. Februar 2026) steht oberhalb der beschädigten Böschung ein Bauzaun auf einer Länge von rund 144 Metern. Er wurde in einem Abstand von drei Metern zur Böschungskante aufgestellt. Der Geh- und Radweg bleibt trotz der Absperrung weiterhin nutzbar und kann auch von der Feuerwehr befahren werden.
Zusätzlich planen die Verantwortlichen, die offenen Flächen wasserseitig mit Schüttmaterial aufzufüllen. Diese Maßnahme soll weitere Ausspülungen verhindern.
Tägliche Kontrollen zur Überwachung
Die Stadt führt täglich Begehungen durch, um bauliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. So können bei Bedarf schnell weitere Schritte eingeleitet werden. Die Sicherungsmaßnahmen wurden in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen entwickelt.