
Der erste Fall des Trickbetrugs ist am Montag (26.10.) auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Marxloh passiert. Am Vormittag hat sich ein Unbekannter als Mitarbeiter der Wasserwerke ausgegeben. Mit dieser Masche verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung der Frau. Dort hat der Mann das Goldarmband der Frau gestohlen und flüchtete anschließend. Die Seniorin alarmierte daraufhin die Polizei. Die Polizei weist darauf hin, dass Fremde nur hereingelassen werden sollten, wenn der Besuch angekündigt oder vorher überprüft wurde.
Aldenrade: Schockanruf kostet fünfstelligen Geldbetrag
Einen Tag später gab es am Dienstag (27.10.) einen weiteren Fall von Trickbetrug im Duisburger Norden. Diesmal haben die Betrüger in Duisburg-Aldenrade zugeschlagen. Ein Unbekannter gab sich als Polizeibeamter aus. Er behauptete, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze deshalb in Haft. Nur gegen eine Kaution könne sie wieder freikommen. Im Hintergrund hörte die Frau eine laut weinende Stimme, die sie für ihre Tochter hielt. Unter Druck übergab sie einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Abholer auf der Jupiterstraße. Der Mann wird als Ende 20 beschrieben, etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, mit schlanker Statur, dunkler blauer Kappe und dunkler Kleidung.
Polizei Duisburg warnt vor ähnlichen Fällen
Die Polizei Duisburg warnt ausdrücklich vor diesen Betrugsmaschen. Fremde sollten grundsätzlich nicht in die Wohnung gelassen werden. Wer Handwerker oder andere Dienstleister erwartet, sollte den Besuch vorher überprüfen. Bei Schockanrufen rät die Polizei, misstrauisch zu bleiben. Die Beamten fordern niemals am Telefon Bargeld oder Wertgegenstände als Kaution für Angehörige. Wer unter Druck gesetzt wird, sollte das Gespräch beenden und Angehörige unter einer bekannten Nummer selbst anrufen. Im Zweifel gilt der Notruf 110.