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Mitarbeiter von HKM und Thyssenkrupp protestieren gemeinsam gegen die Kündigung der Lieferverträge
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
Als im Frühjahr die Lieferverträge zwischen HKM und TKS gekündigt wurden, gab es von den Angestellten beider Werke Kundgebungen.
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TKS: 11.000 Stellen sollen weg

TKS hat angekündigt, dass 11.000 Stellen gestrichen werden. Bald soll mit der IG Metall über einen Sozialplan verhandelt werden.

Veröffentlicht: Montag, 02.06.2025 13:14

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Dass 11.000 Stellen gestrichen werden solle, hat das Unternehmen Ende 2024 angekündigt. Personalvorstand Dirk Schulte möchte an dieser Zahl festhalten. Grund für den geplanten Stellenausbau sind zu hohe Produktionskosten. 5000 Stellen sollen also eingespart werden. Weitere 6000 Stellen sollen dann zusätzlich an externe Dienstleister outgesourct werden.

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IG Metall kündigt "erbitterten Widerstand" an

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Die Gewerkschaft IG-Metall hat angekündigt, erbitterten Widerstand gegen die Pläne zu leisten. Nach Ankündigung Ende vergangenen Jahres hat die Gewerkschaft als Vorbedingung für Verhandlungen verlangt, dass betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen ausgeschlossen sein müssen und eine langfristige Finanzierung für das Unternehmen stehen muss. Der Sozialplan umfasst nun aber unter anderem auch Regelungen für Altersteilzeit, Abfindungen und die Unterbringung in Transfergesellschaften. Das Vorhaben zeigt also schon: Die 11.000 Stellen sollen weg. Dem Vorstand geht es laut Aussage von Schulte aber auch darum, möglichst viele der Arbeiter in einem neuen Job unterzubringen.

Die Verhandlungen zwischen Konzern und Gewerkschaft, die letztlich über den Sozialplan entscheiden, sollen bald beginnen.

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