Thyssenkrupp verkauft Aufzugssparte

Konzern verkauft die Aufzugssparte vollständig, will aber einen Teil des Erlös in eine sog. Rückbeteiligung investieren.

© André Hirtz/FUNKE Foto Services

Thyssenkrupp verkauft sein Aufzugsgeschäft für 17,2 Milliarden Euro an zwei Finanzinvestoren und die RAG-Stiftung aus Essen. Damit verliert Thyssen den einzigen Bereich im Unternehmen der in letzten Jahren nennenswerte Gewinne gemacht hat. Der Konzern braucht allerdings das Geld, um z.B. den Konzernumbau zu finanzieren. Komplett löst sich Thyssenkrupp allerdings nicht von der Aufzugssparte. Nach dem Verkauf soll für 1,25 Mrd Euro eine Rückbeteiligung gekauft werden. Für die Mitarbeiter der Aufzugssparte hat die IG-Metall mit den neuen Eigentümern mehrere Vereinbarungen geschlossen. Z.B. werden betriebsbedingte Kündigungen in den nächsten sieben Jahren ausgeschlossen. Außerdem bleiben solange alle Standorte in Deutschland bestehen.

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