
Thyssengas plant acht Kilometer lange Pipeline zwischen Voerde und Duisburg
Thyssengas H2 treibt den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur im Ruhrgebiet voran. Das Unternehmen hat im Dezember bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein Planfeststellungsverfahren für eine rund acht Kilometer lange Wasserstoffleitung zwischen Voerde im Kreis Wesel und Duisburg-Walsum beantragt. Die geplante Pipeline wird ein wichtiger Bestandteil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes.
Veröffentlicht: Montag, 26.01.2026 04:32
Zwischen Voerde und Duisburg-Walsum soll eine neue Wasserstoffleitung entstehen. Thyssengas H2 hat dafür im Dezember den Antrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. Die neue Leitung startet an der Thyssengas Gasdruckregel- und Messanlage in Voerde und führt zunächst über das Gelände des derzeit im Rückbau befindlichen Kraftwerks Voerde. Von dort verläuft sie unter der Emscher hindurch durch Dinslaken in Richtung Duisburg. In der Ruhrgebietsstadt durchquert die Pipeline die Altsiedlung Walsum und passiert das Kraftwerk Walsum, bevor sie an die geplante Wasserstoff-Leitung Dorsten-Hamborn anschließt.
Einsicht in Planungsunterlagen möglich
Die umfangreichen Planungsunterlagen liegen bis einschließlich 16. Februar zur öffentlichen Einsicht aus. Interessierte Bürger können die Dokumente auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf unter https://www.brd.nrw.de/Services/Offenlagen sowie im zentralen Internetportal https://www.uvp-verbund.de einsehen. Einwendungen gegen das Projekt können bis zum 2. März eingereicht werden.