
120 ehrenamtliche Mitarbeiter der Telefonseelsorge haben im vergangenen Jahr in Duisburg, Mülheim und Oberhausen knapp 18.000 Gespräche mit einsamen Menschen geführt. Einsamkeit bleibt damit seit 51 Jahren das wichtigste Thema der Beratungsstelle – und betrifft Menschen jeden Alters.
Einsamkeit kennt kein Alter
Ob jung oder alt – Einsamkeit zieht sich durch alle Generationen. Die Telefonseelsorge im Ruhrgebiet registriert Anrufe von Jugendlichen ebenso wie von Senioren. Das Bedürfnis nach einem offenen Ohr ist über die Jahrzehnte konstant geblieben. Die Zahlen zeigen: Der Bedarf an Gesprächsangeboten ist hoch. Fast 18.000 Mal griffen Menschen im vergangenen Jahr zum Hörer, um ihre Einsamkeit zu teilen.
Helfen und selbst profitieren
Die Telefonseelsorge sucht regelmäßig neue ehrenamtliche Berater. Besonders wertvoll: Wer selbst Erfahrungen mit Einsamkeit gemacht hat, kann anderen gezielt helfen. Dabei entstehen gleichzeitig neue soziale Kontakte unter den Ehrenamtlichen. Die 120 Mitarbeiter bilden ein engagiertes Team, das rund um die Uhr für Anrufer erreichbar ist. Durch die Ausbildung und regelmäßige Supervision sind sie auf die sensiblen Gespräche vorbereitet.
Anlaufstelle seit über 50 Jahren
Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Telefonseelsorge eine feste Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Die Anonymität des Telefonats senkt die Hemmschwelle, über persönliche Probleme zu sprechen. Weitere Informationen zum Angebot und zur ehrenamtlichen Mitarbeit gibt es unter telefonseelsorge-duisburg.de.