Tarifvertrag "Zukunftspakt Stahl 20-30" steht

Gute und schlechte Nachrichten für die Stahlwerker in Duisburg. Betriebsrat und Thyssen Krupp Steel haben sich auf einen langfristigen Tarfivertrag geeinigt.

Positiv für die Stahlwerker: Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende März 2026 ausgeschlossen. Außerdem hat man sich auf ein großes Investitionspaket festgelegt, das TKS wieder zukunftsfähig machen soll. Negativ: In der gesamten Stahlsparte sollen rund 3.000 Stellen abgebaut werden. Betroffen davon in Duisburg ist das Grobblech-Werk in Hüttenheim.  Das Werk soll innerhalb der kommenden 12 Monate verkauft werden. Findet sich kein Käufer, wird das Werk mit seinen gut 800 Mitarbeitern geschlossen.

Sofortpaket für Corona-Krise vereinbart

Die Corona-Krise wirkt sich auch zunehmend auf die Stahlarbeiter bei uns in Duisburg aus. TKS hat jetzt flächendeckend Kurzarbeit angekündigt. IG Metall, Betriebsrat und Arbeitgeber haben sich auf eine Aufstockung auf 80% geeinigt. Um Kurzarbeit aber zu reduzieren, bekommen die Stahlarbeiter in diesem Jahr ihr Zusatzgehalt von 1.000 Euro nicht ausgezahlt. Stattdessen wird das Geld in fünf freie Tage für jeden Mitarbeiter umgewandelt. Dies freien Tage müssen die Stahlwerker vor der geplanten Kurzarbeit in Anspruch nehmen.

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