
Der Sparkasse Duisburg droht möglicherweise eine Steuernachzahlung von rund 20 Millionen Euro. Darüber hat zunächst die WAZ berichtet. Hintergrund ist eine steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2020 bis 2023. Die Sparkasse Duisburg hat den zugrunde liegenden Sachverhalt gegenüber Radio Duisburg bestätigt. Demnach gibt es bei der steuerlichen Behandlung einer besonderen Fallgestaltung unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen der Finanzverwaltung und der Sparkasse.
20 Millionen Euro noch nicht feststehend
Bei der genannten Summe handelt es sich nach Angaben der Sparkasse ausdrücklich nicht um eine bereits feststehende Steuernachzahlung. Rund 20 Millionen Euro könnten demnach fällig werden, wenn sich die Finanzverwaltung mit ihrer Rechtsauffassung vollständig durchsetzt. Die Sparkasse selbst hält dagegen an ihrer bisherigen Einschätzung fest. Gemeinsam mit ihren steuerlichen Beratern geht sie nach eigenen Angaben weiterhin von der Richtigkeit ihrer Rechtsauffassung aus. Die Sparkasse hält es für überwiegend wahrscheinlich, dass sich diese im weiteren Verlauf des Verfahrens durchsetzen wird.