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So ist Duisburg auf Hitze vorbereitet
© Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services
So ist Duisburg auf Hitze vorbereitet
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So ist Duisburg auf Hitze vorbereitet

Duisburg muss sich wie viele Städte in NRW auf mehr Hitze einstellen. Ein neuer Hitzecheck zeigt, warum Bäume und weniger Beton immer wichtiger werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 10:37

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Für Duisburg wird Hitzeschutz immer wichtiger. Die Deutsche Umwelthilfe hat untersucht, wie gut Städte in Nordrhein-Westfalen auf hohe Temperaturen vorbereitet sind. In NRW wurden dafür 77 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern betrachtet. Das Ergebnis fällt insgesamt eher kritisch aus. In der Gesamtwertung dominieren Orange und Rot, Grün erreicht nur Wuppertal. Für Duisburg zeigt die Auswertung vor allem, wie wichtig Schatten, Grünflächen und weniger versiegelte Flächen in Zukunft werden. Hintergrund ist der Klimawandel, der laut Deutscher Umwelthilfe für häufigere Hitzeperioden sorgt.

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Was der Hitzecheck für Städte wie Duisburg bedeutet

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Der neue Hitzecheck macht deutlich, worauf es auch in Duisburg ankommt. Die Deutsche Umwelthilfe bewertet unter anderem, wie viele Flächen von Baumkronen beschattet werden. Dazu kommt die Frage, wie stark neue Flächen versiegelt werden, also etwa durch Straßen, Gebäude oder Parkplätze. Auch die Belastung der Menschen durch Hitze fließt in die Bewertung ein. Gerade in dicht bebauten Städten ist das ein wichtiges Thema. Für Duisburg ist das relevant, weil viele Menschen in bebauten Quartieren leben und dort heiße Tage besonders spürbar sein können. Der Check zeigt deshalb vor allem, welche Faktoren Städte widerstandsfähiger gegen Sommerhitze machen.

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Wuppertal ist Vorbild beim Stadtklima in NRW

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Während viele Städte in NRW schlecht abschneiden, gilt Wuppertal im Hitzecheck als Positivbeispiel. Dort liegt der sogenannte Beschirmungsgrad bei 30,73 Prozent. Das heißt: Knapp ein Drittel der Siedlungsfläche ist dort von höheren Bäumen bedeckt. Diese Baumkronen spenden Schatten und kühlen Straßen und Plätze. Der Wert liegt damit über dem Richtwert von 30 Prozent, den Fachleute für ein gesundes Stadtklima empfehlen. Im landesweiten Vergleich zeigt Wuppertal damit, was Städte beim Hitzeschutz erreichen können.

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Bäume und weniger Versiegelung sind auch für Duisburg entscheidend

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Die Deutsche Umwelthilfe macht in ihrem Check deutlich, dass Bäume und entsiegelte Flächen beim Schutz vor Hitze eine zentrale Rolle spielen. Bundesweit seien zwischen 2018 und 2025 in 195 untersuchten Städten etwa 900.000 Bäume verschwunden. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe, sagt: „Diese Tatsache lässt sich nicht schnell wieder umkehren, denn Bäume brauchen Zeit, um zu wachsen“. Außerdem warnt sie: „Wenn sich dieser Trend fortsetzt, leben wir in wenigen Jahren in menschenfeindlichen Betonwüsten.“ Auch für Duisburg zeigt der Check damit vor allem eins: Städte müssen sich früh auf längere und häufigere Hitzephasen vorbereiten.

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