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Für den Duisburger Westen bleibt die Freibadsaison 2026 voraussichtlich auf dem Trockenen.
© Radio Duisburg
Für den Duisburger Westen bleibt die Freibadsaison 2026 voraussichtlich auf dem Trockenen.
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Schwimmerbecken im Freibad in Homberg fast den ganzen Sommer dicht

Im Freibad Homberg in Duisburg verzögert sich der Start in die Freibadsaison wohl bis Mitte August. Hintergrund ist eine aufwendige Sanierung des Sportbeckens. Was Badegäste jetzt wissen müssen und ob das ganze Bad geschlossen bleibt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 11:28

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**UPDATE**: Das Freibad bleibt den gesamten Sommer über geschlossen, bis die Arbeiten am Sportbecken abgeschlossen sind.

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Schlechte Nachrichten für Schwimmer in Homberg, Ruhrort und Baerl: Die Freibadsaison 2026 startet im Freibad Homberg voraussichtlich erst Mitte August. Die Stadt hat das Sportbecken nach dem Ende der Frostperiode komplett geleert und genau untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Belag an vielen Stellen beschädigt ist und sich teilweise schon gelöst hat. Kleine Ausbesserungen reichen nach Angaben der Stadt deshalb nicht aus. Stattdessen steht jetzt eine komplette Sanierung an. Die Stadt will den alten Belag im Sportbecken vollständig entfernen und durch eine neue Folienauskleidung ersetzen. Diese neue Schicht soll chlor- und UV-beständig sein und das Becken langfristig stabiler machen. Außerdem verspricht sich die Stadt davon eine pflegeleichtere und wetterfestere Lösung.

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Eröffnung wohl frühestens Mitte August

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Für die Arbeiten rechnet die Stadt mit einer Dauer von rund vier Monaten. Da die neue Folie jedoch nur bei trockenem Wetter verlegt werden kann, hängt der Zeitplan stark von den Witterungsbedingungen ab. Das bedeutet: Sollte der Sommer so verregnet verlaufen wie im letzten Jahr, könnten sich die Arbeiten weiter verzögern. Ob und in welchem Umfang andere Bereiche des Freibads trotzdem genutzt werden können, konnte die Stadt auf Nachfrage der Redaktion bislang nicht beantworten. Unklar ist auch, warum die Stadt mit den Arbeiten nicht schon früher begonnen hat. Das Freibad Homberg verfügt neben dem Schwimmerbecken noch über ein 50 Meter großes Nichtschwimmerbacken mit Rutsche. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz, ein Beachvolleyballfeld und jede Menge Liegeflächen zum Sonnen.

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Sanierung kostet rund 600.000 Euro

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Die Stadt rechnet für die Arbeiten mit Kosten von etwa 600.000 Euro. Ein teurer Rückschlag: Vor gerade einmal einem Jahr wurde das Freibad Homberg aufwendig modernisiert. Eingangsbereich, Kassenhaus, Drehkreuzanlage und Fahrradabstellplätze – das alles kostete die Stadt rund 850.000 Euro. 

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Kaum Freibadalternativen in der Nähe

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Wer in Homberg dieses Jahr ins kühle Nass springen oder ein paar Bahnen unter freiem Himmel schwimmen möchte, muss den Sommer über wohl etwas weiter fahren. Auf der linken Rheinseite gibt es nur noch ein weiteres Freibad – am Kruppsee in Friemersheim. Eine weitere Option in der Nähe bietet noch das Allwetterbad in Walsum.

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