
Am frühen Morgen hat ein Schwertransport in Duisburg für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Nach Angaben der Polizei-Leitstelle fuhr sich der LKW am Ruhrdeich an der Ecke Emmericher Straße fest. Geladen hatte der Transport ein großes Brückenteil. Dazu kam, dass der Fahrer laut Polizei die vorgegebene Route nicht eingehalten und sich verfahren hatte. Dadurch staute sich der Verkehr in dem Bereich zeitweise deutlich. Der Fahrer des Transporters widerspricht der Darstellung der Polizei. In einer Mail an die Radio Duisburg Redaktion teilt er mit, dass der Transport keineswegs seine vorgeschriebene Route verlassen habe. Vielmehr musste der Transport drei Kreuzungen weiter ein Wendemanöver durchführen und fuhr deswegen in diese Richtung, heißt es in der Mail.
Technischer Defekt verschärft die Lage
Zu den Problemen auf der Route kam dann noch ein technisches Problem hinzu. Nach Informationen der Polizei gab es an der Zugmaschine einen Kupplungsschaden. Deshalb musste die Zugmaschine ausgetauscht werden, bevor der Transport weiterfahren konnte. Das hat den Einsatz zusätzlich verzögert. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete das am Morgen weitere Wartezeit rund um den Ruhrdeich. Die Situation war deshalb besonders unübersichtlich, weil der Schwertransport nur langsam bewegt werden konnte.
Weitere Sperrung auf der Fährstraße möglich
Inzwischen hat der Schwertransport die Fährstraße erreicht. Dort muss er nach Angaben der Polizei noch einmal wenden. Dafür wird der Ruhrdeich voraussichtlich noch einmal kurzzeitig gesperrt werden müssen. Verkehrsteilnehmer sollten in dem Bereich also weiter mit Behinderungen rechnen und möglichst mehr Zeit einplanen. Wie lange die Einschränkungen noch dauern, war zunächst offen. Klar ist aber: Das geladene Brückenteil ist für eine Brücke in Duisburg bestimmt und damit fast an seinem Ziel angekommen.
