Ruhrkonferenz: NRW beschließt 74 Projekte

Bessere Bus- und Bahnverbindungen im ganzen Ruhrgebiet und ein besserer Kampf gegen Clankriminalität – das sind nur zwei Ziele, die die NRW-Landesregierung in den nächsten Jahren erreichen möchte. Entstanden sind die Ideen bei der Ruhrkonferenz.


© José Narciandi

Rund ein Jahr lang haben Vertreter von Land, Kommunen und verschiedenen Verbänden beraten, wir das Ruhrgebiet nach vorne gebracht werden kann. Raus gekommen sind 74 Projekte. Eines davon ist das sogenannte „Haus der Sicherheit“. Hier sollen alle Behörden zusammen unter einem Dach arbeiten, um so effizienter die Clankriminalität zu bekämpfen. Wo, wie und wann - das ist noch nicht klar. Das Innenministerium sagt, dass die Planungen jetzt erst beginnen. Sie sollen aber noch vor Weihnachten abgeschlossen sein.


Kritik der Opposition

Die Opposition hält nichts von den Plänen der Landesregierung. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty nennt die Ergebnisse der Ruhrkonferenz „mut- und kraftlos“. Das Wichtigste Thema habe die Landesregierung ausgelassen: Kommunen müssten von ihren Schulden entlastet werden. Nur so könne auch das gesamte Ruhrgebiet nach vorne gebracht werden, so Kutscharty

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