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Roter Panda im Zoo Duisburg
© Zoo Duisburg / M. Appel
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Roter Panda Beau bereichert den Zoo Duisburg

Neuzugang im Duisburger Zoo. Dort ist ein Roter Panda eingezogen. Hier erfahrt ihr mehr.

Veröffentlicht: Freitag, 27.03.2026 11:25

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Der Zoo Duisburg hat Zuwachs bei den Roten Pandas: Das neun Monate alte Männchen „Beau" ist aus Frankreich angereist und hat sich bereits gut eingelebt. Gemeinsam mit Pandaweibchen „Malou" bildet er ein neues Zuchtpaar im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

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Harmonische Zusammenführung des neuen Panda-Paares

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Der junge Rote Panda „Beau" kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus dem Zoo de Jurques in Frankreich an den Kaiserberg. Seit letzter Woche ist er regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen und begeistert die Besucher mit seinen neugierigen Blicken. Die Zusammenführung mit Pandaweibchen „Malou" verlief von Anfang an ruhig und harmonisch. „Die ersten Begegnungen zwischen Beau und Malou waren sehr entspannt. Beide Tiere gehen ruhig miteinander um – das ist ein wirklich guter Start", erklärt Revierleiter Nico Lohstroh. Perspektivisch soll das neue Paar zur Erhaltung der stark gefährdeten Art beitragen.

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Artenschutz über die Zoogrenzen hinaus

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Mit Beau setzt der Zoo Duisburg sein Engagement im internationalen Artenschutz fort. Die koordinierte Vermittlung durch das EEP verfolgt das Ziel, eine stabile Reservepopulation der stark gefährdeten Art aufzubauen. Über den freiwilligen Artenschutz-Euro beim Ticketkauf unterstützt der Zoo die Stiftung Artenschutz, die sich für den Schutz des Roten Pandas in Nepal einsetzt. In diesem Projekt werden die Auswirkungen des Straßenbaus auf die Habitatqualität, die Verbreitung und den Gesundheitszustand des Roten Pandas untersucht. Dabei wird erforscht, inwiefern Straßen den Lebensraum zerschneiden und indirekt das Infektionsrisiko erhöhen.

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Bedrohter Lebensraum im Himalaya

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Rote Pandas sind in den Bergwäldern des Himalayas und Südwestchinas beheimatet. Abholzung, Wilderei und die Zerschneidung der Wälder zählen zu den größten Bedrohungen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft die Art als stark gefährdet ein.

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