
In Duisburg-Mitte ist das Richtfest für die neue Feuer- und Rettungswache 1A auf der Mercatorstraße gefeiert worden. Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein wichtiger Meilenstein für das 31,77 Millionen Euro teure Infrastrukturprojekt erreicht. Die bauliche Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant.
Moderner Standort für zukunftsfähigen Brandschutz
Der Neubau basiert auf dem Brandschutzbedarfsplan, der eine Verlagerung der Löscheinheit an einen neuen Standort in der Stadtmitte vorsieht. Oberbürgermeister Sören Link betonte: „Mit der neuen Feuer- und Rettungswache stärken wir einen zentralen Standort in unserer Stadt. Das Gebäude steht für eine leistungsfähige und moderne Feuerwehr, auf welche sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit verlassen können." Auf dem 5.857 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Gebäudeensemble mit drei Bauteilen (A, B und C) und einer Bruttogrundfläche von rund 7.591 Quadratmetern. Die Wache vereint Flächen für Brandschutz und Rettungsdienst, Fahrzeug- und Werkstattbereiche sowie eine Mehrzweckhalle für Training und Fortbildung.
Energieeffizient und barrierefrei
Die neue Wache verfügt über 32 Tiefgaragen-Stellplätze mit drei Wallboxen und sechs Ladepunkten, zwei Außenstellplätze sowie 15 Fahrradstellplätze. Für Energieeffizienz sorgen eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und begrünte seitliche Dachflächen. Öffentlich zugängliche Bereiche werden barrierefrei gestaltet. Die Umsetzung liegt bei der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig), die bereits mehrere Feuerwehr- und Rettungswachen in Duisburg realisiert hat. Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die archäologische Begleitung des Bodendenkmals der ehemaligen Ultramarin-Fabrik Duisburg. Die Untersuchungen wurden im Herbst abgeschlossen.