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Die olympischen Ringe am erleuchteten Pariser Eifelturm waren eine Attraktion während der Spiele in der französischen Hauptstadt.
© Radio Duisburg
Die Olympischen Ringe am Pariser Eifelturm sollen, wenn es nach den Duisburgern geht - auch mal an der Wedau hängen.
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Ratsbürgerentschied: Duisburger wollen Olympia-Bewerbung

Die Duisburger wollen, dass sich die Stadt einer gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen Spiele anschließt. Hier erfahrt ihr mehr über das Abstimmungsergebnis.

Veröffentlicht: Sonntag, 19.04.2026 15:54

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Die Duisburger stimmen für den Ratsbürgerentschied zu einer gemeinsamen Bewerbung auf die Austragung der olympischen Spiele. Zusammen mit 16 weiteren Kommunen könnte das Sportevent also 2036, 2040 oder 2044 unter anderem in Duisburg stattfinden. So haben die Duisburger abgestimmt:

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Die Abstimmungsergebnisse im Detail

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Ratsbürgerentschied: Duisburger wollen Olympia-Bewerbung
© Radio Duuisburg
Das vorläufige Wahlergebnis zum Olympia-Bürgerentscheid in Duisburg.
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Insgesamt haben sich 98.601 von 350.626 abstimmungsberechtigte Duisburger an dem Ratsbürgerentscheid beteiligt. Die Beteiligungsquote liegt dementsprechend bei 28,12%. Von den abgegebenen Stimmen waren 630 ungültig. Bei den übriggebliebenen Stimmen verteilt sich das Ergebnis also auf 72,95% Befürworter der gemeinsamen Olympia-Bewerbung und 27,05%, die gegen die Beteiligung an der Bewerbung gestimmt haben.

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Was bedeutet das für die Stadt?

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Die Stadt wird sich wegen des Ergebnisses an der gemeinsamen Bewerbung um die Austragung der olympischen Spiele 2026, 2040 oder 2044 beteiligen. Dass Olympia tatsächlich hier stattfindet, ist aber nach wie vor nicht sicher. Zum einen ist in drei weiteren deutschen Städten (Berlin, Hamburg und München) eine solche Bewerbung möglich, zum anderen können sich auch internationale Städte und Regionen auf Olympische Spiele zur selben Zeit bewerben, die das internationale olympische Komitee (IOC) bevorzugt.

Bekommt die Region Rhein-Ruhr tatsächlich den Zuschlag, sollen in Duisburg die Ruder- und Kanurennsportwettbewerbe auf der Regattabahn ausgetragen werden. Außerdem sollen die olympischen Kletterdisziplinen in der MSV-Arena stattfinden.

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So haben die anderen Kommunen abgestimmt

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Insgesamt 16 weitere Kommunen haben parallel über die Beteiligung an der gemeinsamen Bewerbung abgestimmt. Neben den Kommunen aus unserer Region ist auch Kiel dabei, die im Falle eines Zuschlags der Rhein-Ruhr-Spiele Segelwettbewerbe austragen könnten.

(wird laufend aktualisiert, Stand: 19.04.2026, 22:54 Uhr)


Aachen: Ja (76,29%), Nein (23,71%)

Bochum: Ja (63,97%), Nein (36,03%)

Dortmund: Ja (68,27%), Nein (31,73%)

Düsseldorf: Ja (67,24%), Nein (32,76%)

Essen: Ja (64,26%), Nein (35,74%)

Gelsenkirchen: Ja (74,19%), Nein (25,81%)

Herten: Ja (73,79%), Nein (26,21%) - Abstimmung wegen zu niedriger Beteiligung gescheitert

Kiel: Ja (63,50%), Nein (36,50%)

Köln: Ergebnis ausstehend

Krefeld: Ja (64,41%), Nein (35,59%)

Leverkusen: Ja (62,70%), Nein (37,30%)

Mönchengladbach: Ja (74,45%), Nein (25,55%)

Monheim am Rhein: Ja (70,70%), Nein (29,30%)

Oberhausen: Ja (62,66%), Nein (37,34%)

Pulheim: Ja (70,19%), Nein (29,81%)

Wuppertal: Ja (72,20%), Nein (27,80%)

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