
Ein 49-jähriger Mann hat am Dienstagvormittag (7. April) im Jobcenter Rheinhausen mit der Begehung einer Straftat gedroht. Das Sicherheitspersonal erteilte ihm Hausverbot und begleitete ihn hinaus. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens.
Eskalation während der Wartezeit
Nach Angaben einer Mitarbeiterin wollte der 49-Jährige ein Anliegen besprechen und sollte zunächst warten. Seine Stimmung wurde während der Wartezeit zunehmend aggressiver. Schließlich drohte er mit der Begehung einer Straftat. Die Mitarbeitenden verständigten daraufhin gegen 15 Uhr die Polizei.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Mann bereits nicht mehr vor Ort. Das Sicherheitspersonal hatte ihm zuvor Hausverbot erteilt und ihn aus dem Gebäude begleitet.
Kriminalpolizei sucht Tatverdächtigen auf
Kriminalbeamte suchten den Duisburger anschließend zu Hause auf. Sie eröffneten ihm, dass er sich nun mit einem Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten auseinandersetzen muss. Das Kriminalkommissariat 35 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zweiter Vorfall: Randale im Krankenhaus Huckingen
Am selben Abend (20:45 Uhr) kam es zu einem weiteren Vorfall im Krankenhaus an der Albertus-Magnus-Straße in Huckingen. Ein 58-jähriger Mann forderte ein Rezept von einer Mitarbeiterin (41). Als sie ihm keines ausstellen konnte, bewarf er sie mit heißem Kaffee und verletzte sie leicht. Zudem spuckte er sie an, beleidigte sie und ergriff die Flucht. Das Kriminalkommissariat 36 ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.