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NGG fordert: Kein Foul bei Duisburgs Gastro-Personal
© NGG | Florian Göricke
WM: Rudelgucken in Duisburg
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NGG fordert: Kein Foul bei Duisburgs Gastro-Personal

Zur Fußball-WM fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG faire Arbeitszeiten in Duisburgs Gastronomie. Darum geht's.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 07:46

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Kurz vor dem Start der Fußball-WM fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG, faire Dienstpläne in der Duisburger Gastronomie. Nach Angaben der Gewerkschaft arbeiten in Duisburg rund 7.060 Menschen in der Branche - in Küchen, im Service sowie an Theken und Bars. Gerade während der WM rechnet die NGG mit besonders vollen Biergärten, Gaststätten und Restaurants. Deshalb müssten Arbeitszeiten frühzeitig abgesprochen werden. Aus Sicht der Gewerkschaft darf die zusätzliche Belastung nicht einfach auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei planbare Schichten und Rücksicht auf die persönliche Situation der Mitarbeiter.

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NGG warnt in Duisburg vor zu vielen Überstunden

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Die Gewerkschaft sieht vor allem das Risiko, dass rund um Fußballübertragungen viele zusätzliche Stunden anfallen. Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein sagt:

„Eines darf es auf keinen Fall geben: Alles rechts ran für den Fußball und WM-Überstunden bis zum Abwinken. Gastronomen, die das verlangen, spielen sich ins Abseits“.

Bei der Dienstplanung müsse auf Beschäftigte mit Familie oder Pflegeverantwortung Rücksicht genommen werden. Außerdem fordert die NGG zusätzliches Personal zu Spitzenzeiten der Spiele. Kandemir betont:

„Das darf keine ‚Überstunden-WM‘ werden.“

Überstunden müssten bezahlt werden, denn auch während spannender Spiele bleibe die Zeit für Beschäftigte in der Gastronomie reguläre Arbeitszeit.

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Mehr Lohn für Beschäftigte in Restaurants und Kneipen

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Die NGG verbindet ihre Kritik an möglichen WM-Mehrbelastungen auch mit einer tarifpolitischen Forderung. Die Gewerkschaft verlangt für die Beschäftigten in der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen 6 Prozent mehr Lohn. Nach Angaben der NGG würde das für einen gelernten Koch oder Kellner in Vollzeit mindestens 164 Euro mehr im Monat bedeuten. Zur Begründung verweist die Gewerkschaft auf die gesenkte Mehrwertsteuer in der Gastronomie. Seit Januar gilt dort wieder ein Satz von 7 statt 19 Prozent. Adnan Kandemir erklärt dazu, die Gäste hätten davon meist nichts gemerkt und bei den Beschäftigten sei ebenfalls kaum etwas angekommen.

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Tarifrunde nach WM-Start auch für Duisburg wichtig

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Die NGG will mit ihrer Forderung in der Woche nach dem WM-Start in die Tarifrunde für die Gastronomie in Nordrhein-Westfalen gehen. Der Auftakt der Verhandlungen mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA ist laut für Mittwoch, den 17. Juni, geplant.

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