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Neues Umspannwerk in Duisburg-Meiderich in Betrieb
© Netze Duisburg
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Neues Umspannwerk in Duisburg-Meiderich in Betrieb

Ein neues Umspannwerk in Meiderich soll bis zu 15.000 Haushalte versorgen. Weitere Investitionen sind geplant. Warum das Stromnetz wachsen muss.

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Die Netze Duisburg haben ein neues Umspannwerk in Meiderich in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens gingen der Eröffnung drei Jahre Planung und drei Jahre Bauzeit voraus. Rund 21 Millionen Euro hat es in die Anlage investiert. Sie soll die Stromversorgung von bis zu 15.000 Haushalten im Duisburger Norden sichern. Im Umspannwerk wird die Spannung von 110.000 auf 10.000 Volt gesenkt. Näher an den Wohnhäusern wird sie weiter auf 400 Volt reduziert.

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Warum Duisburg mehr Stromleitungen braucht

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Das Stromnetz muss künftig mehr leisten, erklären die Netze Duisburg. In Wohngebieten brauchen etwa Wärmepumpen und Elektroautos Strom. Gleichzeitig speisen immer mehr Solaranlagen Strom ins Netz ein. Auch Unternehmen stellen Prozesse auf Strom um, die bisher andere Energieträger genutzt haben. Das neue Umspannwerk ist deshalb nur ein Teil des geplanten Ausbaus.

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Netze Duisburg planen weitere Investitionen bis 2031

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In den kommenden fünf Jahren bis 2031 wollen die Netze Duisburg weitere 200 Millionen Euro in das Stromnetz investieren. Nach derzeitiger Planung sollen zwei zusätzliche Umspannwerke und rund 900 neue Netzstationen entstehen. Außerdem sind mehr als 2.500 Kilometer neue Stromleitungen vorgesehen. Das bestehende Duisburger Netz umfasst nach Unternehmensangaben bereits mehr als 5.000 Kilometer Leitungen.

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Neue Anschlüsse brauchen genug Netzkapazität

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Laut den Netzen Duisburg stößt das Netz bei besonders hoher gleichzeitiger Nachfrage inzwischen an seine Kapazitätsgrenze. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel Strom insgesamt verbraucht wird. Das Netz muss auch dann genug Leistung bereitstellen, wenn viele große Verbraucher zur selben Zeit Strom benötigen. Für neue Wohnquartiere sowie Gewerbe- und Industrieprojekte empfiehlt das Unternehmen deshalb eine frühzeitige Abstimmung. So könne der benötigte Anschluss besser in die Netzplanung einfließen.

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