
Die Polizei Duisburg testet ein neues System für Streifenwagen. Es soll auf einen Blick zeigen, ob die komplette Ausrüstung an Bord ist. Rund 50 Gegenstände gehören zur Standardausstattung im Kofferraum . Bisher haben die Besatzungen das beim Schichtwechsel meist mit Klemmbrett und Stift kontrolliert. Das dauert jedes Mal mehrere Minuten. Genau diesen Ablauf will die Polizei jetzt einfacher und schneller machen.
So funktioniert die RFID-Technik im Streifenwagen
Entwickelt wurde das System vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW, kurz LZPD. Die Technik arbeitet mit RFID, also Radio Frequency Identification. An den Einsatzmitteln sind RFID-Tags angebracht. Antennen im Fahrzeug erfassen diese Tags und gleichen sie mit einer digitalen Inventurliste im Infotainmentsystem ab. Fehlt ein Gegenstand, geht direkt eine Meldung raus.
Polizeiwache Ruhrort testet den ersten umgebauten Wagen
Die Polizei Duisburg hat den ersten umgebauten Streifenwagen vom LZPD NRW übernommen. In den kommenden Wochen soll die Polizeiwache Ruhrort das System im Alltag testen. Es geht darum, ob die neue Technik im echten Streifendienst zuverlässig funktioniert. Ziel ist es, wertvolle Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren. Wenn die Kontrolle der Ausrüstung schneller geht, bleibt am Ende mehr Zeit für den eigentlichen Einsatz auf der Straße.