
Die neue Anne-Frank-Gesamtschule an der Oberen Holtener Straße in Röttgersbach ist jetzt offiziell eröffnet. Oberbürgermeister Sören Link hat den symbolischen Schlüssel an die Schulgemeinschaft übergeben. Nach rund 30 Monaten Bauzeit ist damit ein moderner Schulstandort für bis zu 1.300 Schülerinnen und Schüler entstanden. Nach Angaben der Stadt wurden rund 94 Millionen Euro in Planung, Neubau und die Vierfach-Sporthalle investiert. Realisiert wurde das Projekt von der Schulbaugesellschaft Duisburg. Die Schule war zum 1. August 2024 gegründet worden und ist in den Sommerferien 2026 an den neuen Standort gezogen.
Von Hamborn nach Röttgersbach
Zunächst war die Anne-Frank-Gesamtschule an der Reichenberger Straße in Hamborn untergebracht. Dort war früher die Comenius-Hauptschule, später nutzte die Theodor-König-Gesamtschule das Gebäude zeitweise als Teilstandort. Seit den Sommerferien 2026 lernt die Schulgemeinschaft nun in Röttgersbach. Aktuell besuchen rund 500 Schülerinnen und Schüler die neue Gesamtschule. Der Neubau steht auf dem Gelände der ehemaligen Anne-Frank-Hauptschule, die 2022 abgerissen wurde.
Moderne Räume für Unterricht
Die neue Schule ist als sechszügige Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe geplant. Rechnerisch gibt es Platz für rund 45 Klassen. Die Unterrichtsräume sind in sogenannten Clustern organisiert. Dabei gruppieren sich Klassenräume, Differenzierungsräume und gemeinsame Lernbereiche um zentrale Aufenthaltsflächen. Herzstück des dreigeschossigen Gebäudes ist die Pausenhalle mit großer Sitzstufenanlage, die sich zusammen mit der Mensa zu einer Aula verbinden lässt.
Mensa, Sporthalle und Nachhaltigkeit
Zur Schule gehört auch eine separate Vierfach-Sporthalle mit 350 Tribünenplätzen. Sie ist nicht nur für den Schulsport gedacht, sondern auch für Vereine und Wettkämpfe. Die Mensa bietet 170 Sitzplätze, die Küche ist für bis zu 750 Essen in drei Schichten ausgelegt. Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Neubau auf moderne Technik. Die Wärmeversorgung läuft über Luft-Wasser-Wärmepumpen, dazu kommt eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung. Teile der Dachflächen sind begrünt, außerdem gibt es Fahrradstellplätze, eine Fahrradwerkstatt sowie Duschen und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Beschäftigte.




