
Lange Schlangen und Wartezeiten an den Stadionbuden waren in den vergangenen Jahren ein wiederkehrender Kritikpunkt der Fans. Der neue Caterer setzt daher auf eine dreigleisige Strategie: moderne Technik, intensive Mitarbeiterschulung und optimierte Abläufe. In jedem Kiosk kommen von der Schankanlage bis zur Kasse neue Geräte zum Einsatz, die schneller und zuverlässiger arbeiten sollen als die teils langjährigen Vorgängermodelle. Zudem werde stark in die Schulung des Personals investiert, um die Serviceprozesse zu perfektionieren. Das Unternehmen räumt ein, dass der Start nicht vollständig reibungslos verlaufen wird, bittet die Fans aber um Verständnis und Geduld in den ersten Spieltagen.
Erfahrung aus anderen Stadien
Supreme Sports Hospitality bringt eigene Stadionerfahrung mit und betont, dass jede Neueröffnung wertvolle Erkenntnisse liefert. Aus vergangenen Projekten wurden in Bereichen wie Recruiting, Training und Timing der Vorbereitungen, Erfahrungen übernommen, um Fehler nicht zu wiederholen.
Neue Speisen mit regionaler Note
Das Speiseangebot wird um lokale Spezialitäten erweitert, ohne die klassischen Stadiongerichte zu ersetzen. Highlight ist der „DuisBurger“: ein "Pulled-Sauerbraten" im Brioche-Bun mit Rotkohl, Röstzwiebeln und einer Barbecue-Soße – ein exklusives Signature-Dish nur in Duisburg. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Kombinationen wie den Taxi-Teller (Gyros, Currywurst, Pommes mit Tzatziki und Mayo) oder die klassische Manta-Platte. Das Unternehmen betont, dass es nicht darum gehe, alles über den Haufen zu werfen, sondern die bewährten Klassiker mit besonderen Produkten zu garnieren.
Vegetarische und vegane Alternativen
Erstmals gibt es im Stadion auch durchgängige vegetarische Optionen. Neben einer vegetarischen Burger-Variante wird auch eine fleischlose Alternative zur Stadionwurst angeboten. Damit reagiert der neue Caterer auf den gestiegenen Nachfrage nach pflanzlichen Gerichten, die es in dieser Form zuvor nicht gab.
Preise noch in Finalisierung
Während die Preise für Standardprodukte wie Bier und die klassische Stadionwurst vorerst unverändert wie beim Vorgänger Feinkost Kersten bleiben, werden die Preise für die neuen Gerichte aktuell noch finalisiert. Das Unternehmen befindet sich dazu in abschließenden Gesprächen mit allen Beteiligten.
Positive Erwartungen an den Start und die Stadt
Der neue Caterer hofft auf einen guten Start, auch wenn kleinere Anfangsschwierigkeiten einkalkuliert werden. Die Zusammenarbeit mit dem MSV Duisburg, der Stadt und lokalen Partnern werde als ausgesprochen partnerschaftlich und entspannt beschrieben. Die Stadt habe das Unternehmen herzlich willkommen geheißen, was die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben zusätzlich steigere.
