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Neue Sortiermaschine im Briefzentrum Duisburg
© Marco Stepniak/Deutsche Post
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Neue Sortiermaschine im Briefzentrum Duisburg

Die Deutsche Post hat im Briefzentrum Duisburg pünktlich zum 30. Jubiläum eine neue Sortieranlage in Betrieb genommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.12.2025 10:23

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Rechtzeitig zum 30-jährigen Bestehen des Briefzentrums hat die Deutsche Post in Duisburg eine moderne Sortieranlage in Betrieb genommen. Der Erweiterungsbau ist fertiggestellt, der neue "Multiformatsorter" läuft – und das pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft. Oberbürgermeister Sören Link würdigte bei der offiziellen Vorstellung die Bedeutung des Standorts für die Region.

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Neue Technik schafft 10.000 zusätzliche Sendungen pro Stunde

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Die innovative Sortiermaschine bearbeitet kleinformatige Pakete, Warenpost sowie nicht maschinenfähige Groß- und Maxibriefe vollautomatisch. Mit einer zusätzlichen Kapazität von bis zu 10.000 Sendungen pro Stunde entlastet die Anlage die bisherigen Prozesse erheblich. Die Investition ist Teil der P&P Strategie 2030, die Post- und Paketprozesse stärker verzahnen soll. Insgesamt investierte die Deutsche Post rund 250 Millionen Euro in den bundesweiten Einbau dieser Technik. "Mit dem Multiformatsorter entlasten wir unsere Paketzentren, sichern tarifgebundene Arbeitsplätze im Briefbereich und gewährleisten auch weiterhin höchste Qualität in der Brief- und Paketzustellung", erklärt Frank Blümer, Niederlassungsleiter Post & Paket.

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Duisburg bleibt wichtiger Logistik-Standort

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Oberbürgermeister Sören Link betont die Bedeutung für die Stadt: "Duisburg bleibt langfristig ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Logistiknetz der Deutschen Post – modern, leistungsstark und bestens aufgestellt." Die Zahlen unterstreichen die Relevanz des Standorts: Über 310 Millionen Sendungen wurden allein in diesem Jahr bereits bearbeitet. Rund 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind regulär beschäftigt, für das Weihnachtsgeschäft kamen 30 zusätzliche Kräfte hinzu. Das Briefzentrum versorgt werktäglich alle Haushalte in den Postleitzahlenbereichen 46 und 47. In Spitzenzeiten wie der Vorweihnachtszeit verdoppelt sich das Briefaufkommen.

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Nachhaltigkeit: Photovoltaik und E-LKW im Einsatz

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Der Erweiterungsbau setzt auch ökologische Maßstäbe. Das Gründach ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die Verkehrsflächen wurden mit CO₂-reduzierendem Pflanzenkohle-Asphalt ausgebaut. Neue Elektro-LKW elektrifizieren den Verkehr zwischen den Zentren. "Wir investieren nicht nur in Technik, sondern auch in Nachhaltigkeit. Der neue Anbau zeigt, wie ökologische Verantwortung und moderne Logistik Hand in Hand gehen", sagt Georg Schikowski, Leiter des Briefzentrums Duisburg.

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Von manueller Sortierung zur Hightech-Anlage

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Seit der Inbetriebnahme vor 30 Jahren hat sich das Briefzentrum kontinuierlich weiterentwickelt. Mehrere Milliarden Briefsendungen wurden in dieser Zeit bearbeitet. Die Modernisierung seit Mitte der 1990er Jahre legte den Grundstein für die heutige Leistungsfähigkeit. "Die Entwicklung von manueller Sortierung hin zu hochautomatisierten Prozessen ist beeindruckend", sagt Volker Galetzki, der seit der ersten Stunde im Briefzentrum tätig ist. Bereits 2004 erfolgte ein erster Anbau für Gangfolgesortiermaschinen. Mit der neuen Sortiertechnik und dem nachhaltigen Ausbau ist der Standort nun bestens für die Anforderungen der Zukunft gerüstet.

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