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Neue Schilder im Quartier Am alten Angerbach in Duisburg
© Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski
Begleitung der Baumaßnahmen und Beschilderung der multifunktionalen Flächen für die Starkregenvorsorge in Duisburg-Huckingen.
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Neue Schilder im Quartier Am alten Angerbach in Duisburg

Im Quartier „Am alten Angerbach“ in Huckingen kommen neue Hinweisschilder für Starkregenflächen. Warum die Flächen im Alltag nutzbar sind und wann Vorsicht gilt.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2026 15:04

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Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bringen in den kommenden Tagen neue Hinweisschilder im Quartier „Am alten Angerbach“ an. Sie stehen an den multifunktionalen Flächen zur Starkregenvorsorge und sollen deren Nutzung verständlich erklären. Geplant ist die Beschilderung an wichtigen Zugängen im Viertel. Dazu gehören Bereiche an der Kindertagesstätte an der Wilhelmine-Bertling-Straße, an der Sieglinde-Ahlers-Straße, am Alten Angerbach und an der U-Bahn-Station Kesselberg. Es soll auf einen Blick klar werden, welche Aufgabe die Flächen bei trockenem Wetter und bei Regen haben.

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Regenwassermanagement im Duisburger Quartier

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Die Flächen sind Teil eines modernen Regenwassermanagements im Neubaugebiet. Nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist das System in dieser Größenordnung in Deutschland bislang einmalig umgesetzt worden. Bei trockenem Wetter sind die Bereiche frei zugänglich und können als Aufenthalts- und Bewegungsflächen genutzt werden. Bei starken oder lang anhaltenden Niederschlägen übernehmen sie dagegen eine Rückhaltefunktion für Regenwasser. Dann können sich die Flächen vorübergehend mit Wasser füllen. Aus Sicherheitsgründen sollen sie in solchen Fällen nicht betreten werden. Die neuen Schilder sollen genau diese Doppelfunktion für alle Nutzerinnen und Nutzer sichtbar machen.

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Schutz vor Starkregen und Entlastung für das Kanalnetz

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Mit dem System wird Regenwasser direkt vor Ort aufgenommen, gespeichert und versickert. Dadurch wird das öffentliche Kanalnetz entlastet. Außerdem kann so eine aufwändige Behandlung des Wassers in der Kläranlage vermieden werden. Nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe bleibt gleichzeitig der natürliche Wasserkreislauf im Quartier weitgehend erhalten. Nur ein kleiner Teil des Regenwassers wird kontrolliert in den Alten Angerbach eingeleitet. Das Konzept soll damit helfen, besser auf Stark- und Dauerregen vorbereitet zu sein. Gerade bei zunehmenden Wetterextremen gewinnt diese Form der Vorsorge in Städten an Bedeutung.

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Begrünte Flächen helfen auch an heißen Tagen

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Die Flächen sollen nicht nur vor Starkregen schützen, sondern auch das Stadtklima verbessern. Durch die Begrünung und die Verdunstung von gespeichertem Regenwasser kann die Umgebung an heißen Tagen gekühlt werden. Damit erfüllen die Bereiche im Quartier gleich mehrere Aufgaben. Im Alltag bieten sie Aufenthaltsqualität und Bewegungsraum, bei starkem Regen dienen sie dem Wasserrückhalt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bezeichnen diese Kombination als wichtigen Baustein innovativer Stadtentwicklung.

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