
Die Feuerwehr Duisburg hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: An der Grafschafter Straße 153 in Baerl ist die neue Rettungswache 53 offiziell in Betrieb gegangen. Oberbürgermeister Sören Link übergab den modernen Neubau gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg an die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.
Bessere Notfallversorgung im Duisburger Westen
Der 3,8 Millionen Euro teure Neubau schließt eine wichtige Lücke in der notfallmedizinischen Versorgung. Die neue Wache stellt sicher, dass die gesetzlich vorgegebenen Hilfsfristen zuverlässig eingehalten werden können. Gleichzeitig erfüllt sie moderne Standards bei Hygiene und Arbeitsbedingungen.
"Die neue Rettungswache steht für schnelle Hilfe, moderne Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Sicherheit für die Menschen vor Ort", betonte Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnung. Die Stadt investiere damit in eine verlässliche Notfallversorgung.
Moderne Ausstattung auf zwei Etagen
Auf einem rund 400 Quadratmeter großen Grundstück entstand in nur zehn Monaten Bauzeit ein funktionales Gebäude. Die eingeschossige Fahrzeughalle ist als Durchfahrt konzipiert und verfügt über eine integrierte Waschfunktion. Im angrenzenden zweigeschossigen Sozialgebäude finden die Einsatzkräfte alles, was sie für ihren anspruchsvollen Dienst benötigen. Das Gebäude bietet getrennte Umkleide- und Sanitärbereiche, Aufenthalts- und Ruheräume sowie Büros und Schulungsräume. Moderne Desinfektionsbereiche sorgen für optimale Hygienebedingungen. Eine Brandmeldeanlage erhöht zusätzlich die Sicherheit im laufenden Betrieb.
Nachhaltig und energieeffizient gebaut
Bei der Planung spielten Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Die Wache wird mit Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt, eine Fußbodenheizung sorgt im Sozialtrakt für angenehme Temperaturen. Auf dem Dach erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom, während die extensive Dachbegrünung zur Regenrückhaltung beiträgt. "Bei der Planung standen Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine robuste, zukunftsorientierte Architektur im Mittelpunkt", erläuterte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Der Neubau sei konsequent auf die Anforderungen des Rettungsdienstes ausgerichtet.
Zügige Bauphase dank guter Zusammenarbeit
Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2024 und konnten bereits im August 2025 abgeschlossen werden. Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft verantwortete das Projektmanagement, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg fungierten als Bauherr. "Die Realisierung ist das Ergebnis einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten", so Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft. Gemeinsam sei es gelungen, das technisch anspruchsvolle Projekt effizient umzusetzen und fristgerecht in Betrieb zu nehmen. Mit der neuen Rettungswache 53 stärkt Duisburg die sicherheitsrelevante Infrastruktur im Westen der Stadt nachhaltig. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Standort bereits in den regulären Dienstbetrieb übernommen.