
MSV-Neuzugang Aljaz Casar: Auf den Spuren von Lavric und Sukalo
Der MSV Duisburg hat mit Aljaž Casar neben Tyger Lobinger einen weiteren Neuzugang für die Rückrunde verpflichtet. Im Trainingslager in Belek sprach der 25-jährige Mittelfeldspieler über seinen Wechsel von Dynamo Dresden, seine Ziele mit den Zebras und warum er sich für die dritte Liga entschieden hat.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 15:26
Die Eingewöhnung beim MSV verlief für Aljaz Casar reibungslos. "Die Mannschaft ist super, muss ich sagen. Die Jungs haben mich sehr schnell aufgenommen", berichtet der Slowene. Eine kleine Herausforderung gab es allerdings: Da mit Alexander Hahn bereits ein "Ali" im Kader steht, verpasste ihm Mitspieler Rasim Bulic kurzerhand einen neuen Spitznamen. "Er lautet 'Aljusch'. Das finde ich schon relativ komisch, aber ich akzeptiere es", erklärt der Neuzugang schmunzelnd. Die Trainingsbedingungen in der Türkei lobt Casar in den höchsten Tönen. "Wir haben super Essen, die Trainingsbedingungen sind super, der Rasen ist perfekt. Das haben wir in der Winterzeit in Deutschland nicht so."
Warum der Schritt zurück in die dritte Liga?
Bei Dynamo Dresden war Casar in der Aufstiegssaison noch Stammspieler mit 33 Einsätzen. In der zweiten Liga folgten jedoch nur noch zwölf Einsätze. "Bei der Aufstiegssaison habe ich schon fast alle Spiele gemacht, von Anfang an. Dann kam die zweite Ligasaison, in der ich auch gestartet habe", erklärt der Mittelfeldspieler. Nach der Auftaktniederlage gegen Regensburg verlor er seinen Stammplatz. Die Entscheidung für Duisburg fiel schnell: "Mit der Tradition, die MSV Duisburg hat, mit der Spielidee, die mir der Trainer und der Sportdirektor vorgestellt haben, habe ich nicht lange überlegt." Besonders überzeugte ihn Trainer Dietmar Hirschs Konzept: "Der Trainer hat mir gesagt, dass die Mannschaft sehr intensiv arbeitet. Das gefällt mir. Er wollte diese Ballkontrolle haben im Zentrum. Das ist auch mein Spiel."
Große Vorfreude auf die MSV-Fans
Vom MSV wusste Casar bereits einiges. "Ich weiß schon, dass auch zwei Slowenen hier gespielt haben - Lavrič und Šukalo", erzählt er. Besonders beeindruckt zeigt er sich von der Fanunterstützung: "Ich fand das Stadion sehr schön. Die Fans, was sie alles leisten, auch in der vierten Liga. Ich freue mich einfach auf die Fans, auf das Stadion und die Heimspiele."
Klare Ziele für die Rückrunde
Auf die Frage nach seinen Zielen antwortet Casar: "Ich würde an erster Stelle sagen, dass wir als Mannschaft eine Einheit bleiben. Wir wachsen menschlich und auf dem Platz." Die dritte Liga kennt der Slowene bereits aus seiner Zeit in Halle. "Wir brauchen eine Klarheit durch die 19 Spiele, die auf uns kommen. Wir müssen bei uns stabil bleiben und positiv bleiben.", stellt er klar. Zum Abschluss sollte Casar den MSV in drei Worten beschreiben. Seine Antwort: "Schöner als Düsseldorf." Mit dieser Ansage dürfte sich der Neuzugang bei den Zebra-Fans bereits jetzt beliebt gemacht haben.